61-Jährige stört Jäger beim Jagen: Verfahren eingeleitet

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Eine Jägerin zielt mit einem Jagdgewehr. Foto: Sebastian Kahnert/Archivbild

WINTErBACH. Die Polizei ist am Wochenende einem Jagdpächter in Winterbach in der Pfalz zur Hilfe gekommen, da er von einer Frau am Jagen gehindert wurde.

«Eine 61-jährige Frau störte diese Tätigkeit vorsätzlich und das zum wiederholten Male», teilte die Polizei am Sonntag mit. Gegen die Frau sei nach dem Vorfall vom Samstagabend ein Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit eingeleitet worden.

Zusätzlich drohe der 61-Jährigen ein Strafverfahren wegen Beleidigung, «da sie den Jagdpächter mit recht unschönen Worten beschimpfte», hieß es in der Mitteilung. Mit welchem Verhalten die Frau konkret die Jagd störte, konnte ein Polizeisprecher nicht sagen.

20 KOMMENTARE

  1. Weshalb werden immer die falschen bestraft. Kann der Frau voll beipflichten was sie getan hat. Das sinnlose Tiermorden muss verboten werden.

    • Kann ich nur beipflichten. Die heutige Form der Jagd (die meisten sind Hobbyjäger, die im 14 Tage Kurs zum Jagdschein kommen, es werden sogar Wochenendkurse angeboten) ist an Tierquälerei unübertroffen und hat im 21. Jahrhunderts nichts nehr verloren! Die Lügen in der Jagd, das Jägerlatein, das zur Schau getragene Unwissen der Hobbyjäger und etlicher Berufsjäger erinnert an die Hexenverfolgung des Mittelalters.

    • Ja, das ist wahr. Aber sie sollte da vorsichtiger vorgehen …

      Jagd ist eines der grausamsten Tierquälereien, welche im 21. Jahrhundert keinen Platz mehr hat. Ausgeführt von Hobbyjägern mit 14 Tageskurs zum Jagdschein oder ihren „Brotgebern“ hörigen Berufsjägern. Alles nachweisbar.
      Und: Die Jagd – Wettbewerbe im Wildtiertöten.
      Nur eine Erscheinung in anderen Ländern?
      Nein.
      Auch bei uns werden nach wie vor „Jagdkönige“ gekrönt (wer die meisten Tötungen vorweisen kann), erfolgen Wettbewerbe revierübergreifend, werden die höchsten Fuchstötungszahlen per Pokal prämiert, werden in der Trophäenschau die besten Trophäen ausgezeichnet.
      Töten für Ruhm. Ehre, Auszeichnung – Jagdalltag auch in Deutschland. Nur der Rahmen ist etwas anders.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Jagdliches_Brauchtum

      • Was soll man da noch sagen? Habe selten so ein dummes Geschwätz gelesen. Diese Militanten Jagdgegner und Möchtegern Tierschützer haben Null Ahnung von gar nichts. Kein Fachwissen aber dummdreist draufhauen. Und Abends liegt das Billigschnitzel aus der Massenschlachtung auf dem Teller. Wie armselig und komplett verblödet sind diese Leute….

        • Ich bin Veganer und habe Biologie studiert. Ich teile alle Meinungen der jagdkritischen Stimmen hier. Ich bin auch nicht militant und habe einen Dudeb, der mir in kritischen Fällen. Zudem bin ich echter Tierschützer, insbesonderen weil ich Wechsel- und Rückwirkungen erkennen kann. Also weit ab von Möchtegern.
          So, jetzt kannst Du Deinen Pimmel wieder vom Tisch nehmen und einpacken. Viel zu kurz.
          Der vorhergehende Satz hat die Kommunikation auf das Niveau des Angesprochenen runtergezogen, damit er wenigstens Etwas versteht.
          Aber verständlich, wer nur etwas Hirn besitzt und auch zu nutzen weiss, jagt nicht.

  2. Sprich bitte nicht über Dinge die du nicht verstehst. Die Jagd ist ein wichtiger Teil des modernen Ökosystems und verhindert unter anderem Seuchen. Menschen dafür zu beleidigen ist nicht angebracht und gehört entsprechend geahndet, alles richtig so.

    • Da muss ich FK recht geben..

      Ich will gerne die Frau „Mayer Müller Schulze“ sehen mit ihren Kindern vor einem Eber wegrennend an Ortsrand … (weil die Population wieder so hoch ist das die Tollwut wieder vermehrt unterwegs ist usw…). Das wäre witzig .. wen rufen die dann ??

      • Ehm ja,… zur Bildungsauffrischung bitte Google benutzen. Du hast es ja wirklich geschafft in deinen paar Sätzen mehrere Fehler einzubringen. Ich schließe mal daraus, dass du weder Jäger bist, noch Förster, noch Virologe, noch Biologe, noch jemand, der Wikipedia benutzt. Aber bevor ich das jetzt unkommentiert stehen lasse, erkläre ich dir schnell, was da alles dran eher Unfug ist…Also, wenn du dir schon phantasierst, wie Frau Mayer Müller Schulze vor einem Wildschwein wegläuft, ist das zwar ziemlich unwahrscheinlich, aber wenn das passieren würde, wäre es höchstwahrscheinlich eine Bache. Den Grund bitte selber suchen, damit du was lernst. Die Wildschwein Population ist eigentlich schon zu hoch, das hat verschiedene Gründe, von denen mitunter auch einige von den Jägern selber kommen. Welche Gründe das sein könnten bitte auch nachgooglen. Damit es nicht zu schwer wird suche nach „kirren“ – viele Jäger machen das nämlich…anders… und nach „Leitbache“, da mal reinlesen, dann findest du noch mehr Fehler 😉 Die Sache mit der Tollwut…zwar können die meißten gleichwarmen Tiere mit der Tollwut infiziert werden, aber Wildschweine sind da eher …eine Randgruppe…eigentlich kommt die Tollwut in Deutschland so gut wie garnicht mehr vor. Von Fledermäusen mal abgesehen… ab und an wird mal ein infizierter Haushund aus dem Ausland hier eingeführt…Wenn dich also ein Wildschwein beißt, wird es ziemlich sicher keine Tollwut haben, bei Fledermäußen sieht das anders aus, als Vorsicht vor Vampiren.

  3. Leider kennen die Menschen Natur nur noch mehr aus dem Fernsehen. Anders kann man den Kommentar und das Verhalten der Frau nicht verstehen.

    Jagd ist der Erhalt eines vielfältigen, gesunden Wildbestandes. In einem von Straßen, Siedlungen, Ackerflächen, Weiden, Radwegen, Wanderwegen zerklüftete Land, wie Deutschland geht das ohne den Eingriff des Menschen nicht.

    Ich habe noch keinen Jagdgegner bei Fütterungen, Wildzählungen, Wildbeobachtungen, Revierarbeiten, erstellen von Plänen zum Wildbestand, gesehen.

    Nur wenn krankes oder überzähliges Wild aus dem Bestand entnommen wird, sind sie da, die ahnungslosen Wichtigtuer

  4. Vielleicht weil es noch sowas wie Gesetze gibt? Ausserdem können Sie anscheinend nicht verstehen, daß auch Jagen sehr wohl wichtig sein kann. Einfältige Sentimentalität endet am Recht.

  5. Jagd ist gelebter Naturschutz und gehört untrennbar zur Land- und Forstwirtschaft! Jagd ist das Älteste Handwerk der Menschheit und kein sinnloses Tiermorden!!! @ Heike G Sie sollten sich objektiv informieren und keine „Stammtisch Weisheiten„ vom Stapel lassen!!! Das ist unseriös!

    • Jagd ist unnötig wie ein Kropf. Sie dient ausschließlich dem Freizeitvergnügen hirnkranker Psychopathen. Es gibt unzählige Regionen und sogar ganze Staaten die beweisen, dass die Natur keine Hobby-Jäger braucht. Wer es bis in die Oberstufe geschafft hat, der weiß dass sich die Natur selbst regelt. Hobby-Jäger bringen das natürliche Gleichgewicht erwiesenermaßen nur durcheinander und erzeugen künstlich unnatürliche Überpopulationen. Dies zeigen auch viele wissenschaftliche Studien weltweit. Wer unbedingt schießen will, der kann dies auf dem Schießstand tun. Für bewaffnete Psychos ist in unserer dicht besiedelten Kulturlandschaft kein Platz.

  6. Ja die Solidargemeinschaft der Jäger,da schreiben Sie eifrig über Jagd-und Naturschutz und fahren mit Ihren Geländewagen munter durch den Wald.
    Ich frage mich was Er vor dem 01.Mai wohl schießen wollte ?
    Die Sauen die es ja so reichlich gibt hätte Er wohl auch an einem anderen Tag schießen können oder hätte Er sich dann auch von einer 61 jährigen Frau bedroht gefüllt ?

  7. Jagd – Artenkiller und Tierquälerei.
    Der Film könnte auch in Deutschland gedreht worden sein: https://www.youtube.com/watch?v=IQtX7QgA89g
    Einziger Unterschied. Der Alkoholspiegel ist in Frankreich oft bedeutlich höher wie in Deutschland, das Züchten und Aussetzen von Wildtieren Stunden direkt vor der „Jagd“ gängige und häufige Praxis. Bei uns jetzt seit einiger Zeit geändert, wird gezüchtetes Federwild auch noch immer zum Jagdzweck ausgesetzt, doch die Stückzahlen sind bei uns deutlich geringer, die Abstände bis zum Abschuß je nach Bundesland größer – was es sicherlich nicht wesentlich besser macht, denn für diesen Jagdspaß muß das Revier „raubwildfrei“ gehegt (getötet) werden, was Gewehr, Baujagd, Fallen und illegal auch mal Giftköder und Greifvogelfallen hergeben, um die geschützten Greifvögel zu eliminieren. Die oft im Revier mit festen Futterstellen gehaltenen Fasane, Rebhühner, Enten sind halbzahm und die künstlich hohen Bestände Fasan und Enten fressen auch bedrohte Amphibien und Reptilien weg. Fasane wurden speziell mit schlechtem Flugvermögen gezüchtet, um leichter geschossen zu werden. Genützt haben all diese Aussetzaktionen zum „Auffrischungszweck“ jedoch auch nichts – Rebhuhn und Fasan sind weiter auf dem Abflug.
    Nicht nur in Frankreich wird darüber hinaus gezüchtetes Schalenwild von Osteuropa nach Frankreich, Belgien usw. gekarrt, um den Tötungshunger schießwütiger Jäger und auch deutscher Jagdtouristen zu befriedigen. Nebenbei – auch Wildschweine fressen als Allesfresser Gelege und Jungvögel bedrohter Bodenbrüter, Amphibien und Reptilien. Auch u. a. französische Jäger schießen unsere ziehenden bedrohten Singvögel, bedrohte Zugvögel ab, auch die bedrohten Kiebitze und Feldlerchen – nur so aus Fun oder um sie zu essen. Wobei umgekehrt auch die deutschen Jäger u. a. in Vogelschutzgebieten Zugvögel anderer Länder abschießen, die in anderen Ländern wieder bedroht sind… – mittendrin und stets dabei: Jagdtouristen.
    Kurz: Jäger schießen sich gegenseitig jede Artenschutzbemühungen ab, zeigen mit dem Finger überall auf Beutegreifer und das alles wird auch noch mit unseren Steuern EU-weit finanziert!
    Das Töten oder Fangen bedrohter Vögeln, auch Singvögeln, erfolgt ebenso in unserem Land – legal und illegal.
    Das Zerstören von Gelegen bedrohter Bodenbrüter in Vogelschutzgebiete durch den freilaufenden Jagdhund sogar legalisiert in NRW. Nochmal auch hier ganz langsam:
    In Deutschland werden oft mit Steuergeldern teure Schutzprojekte gefahren, Beutegreifer grausamst wie die Fliegen sinnbefreit weggetötet, dabei die unwissende Bevölkerung fortwährend regelrecht verdummt, um die letzten bedrohten Gartenammern (Feldlerchen, Kiebitze und und und) zu schützen, die dann beim Herbstzug völlig wissentlich von Jägern ab Landesgrenze überall gefangen und weggetötet werden – oft genug aus reinem Spaß, für den Müll! Quelle folie!
    Die Jagd ist neben der Landwirtschaft und Naturraumzerstörung größter Artenkiller, war es seit der Steinzeit und löscht sogar ganz gezielt die letzten bedrohten Vogelbestände trotz Verbot der Singvogeljagd in der EU seit den 1970ern aus. „Tierschutz darf nicht teilbar sein.“
    „Gleiches Recht für ALLE. Tierschutz und Waidgerechtigkeit sind NICHT teilbar. Nur eine tierschutzgerechte Jagd hat Zukunft.“
    Prof. Dr. Jürgen Vocke, Präsident Bayrischer Jagdverband

  8. Es ist schade, daß Menschen nicht verstehen das Angler und Jäger in Deutschland mehr für den Naturschutz tun, als die meisten anderen… Und auch einen deutlich höheren Wissensstand haben…

    Es ist wichtig und wir brauchen es!

  9. Wie wäre es mit Raubtieren. Dann würde das Ökosystem sich ganz von alleine regeln. Wenn wieder Wölfe in unseren Gefilden auf die Jagt gehen würden, dann bräuchte niemand mehr Tiere erschießen. Stattdessen werden selbst Wölfe immer häufiger abgeknallt. Jäger sind absolut überflüssig. Die Natur kann auch ohne Mensch!

  10. @ Jörg

    Da gib ich Dir vollkommen Recht Jörg !!!!!!

    Ohne weiter und ellenlang darüber zu kommentieren.
    EX Fichereiaufseher/Gewässerschutz Trier
    G.E.

  11. Hallo, leider zeigen die vielen Anti-Jagd-Kommentare viele ungeprüfte, pauschalisierende Vorurteile (da sie Ideologie-getrieben ohne Toleranzgedanke verfasst wurden).Ich rate Allen mal gemeinsam für einen Landwirt vor der Heuernte gemeinsam Rehkitze zu suchen u zu „Reden“.Übrigens: 80% Jäger machen den Jagdschein normal in 2-3 Jahren. JAGDziel ist der Erhalt der Tierpopulationen,warum pachtet man sonst Jahre(zehnte) lang? Ein Schuss soll immer sofort töten, sonst schiesst ein guter Jäger nicht u dient der Populationsregulation.Und ja, es ist das gesündeste Fleisch,welches man essen kann (Tolerante Vegetarier verstehen das)

  12. Hier mal ein Wort, ich bin für Tierschutz und habe Freunde die Forstwirte sind, die Jagd ist essentiell für unser Ökosystem, da wir Menschen Schuld daran sind, dass es keine Predatoren (Wölfe, Bären usw) in unseren Wäldern gibt, somit steigt die Anzahl vom Reh, diese fressen die Baumrinden und damit gehen zu viele Bäume kaputt, damit können weniger insekten leben, damit können weniger Vögel und andere Insektenfresserleben. Wir sind schuld daran, dass es keine Regulierung mehr gibt und deswegen müssen wir es machen, ansonsten geht die Natur, die das wichtigste für uns alle ist, kaputt.
    Man darf es mit dem jagen nicht übertreiben und deswegen gibt es da viele Regulierungen und Einschränkungen damit nur eine gewisse Menge gejagd wird und man das Gleichgewicht herstellt.
    Die Jagdsollte respektvoll sein und es sollte alles verwertet werden und es sollte nie zu viel gejagd werden, aber es müssen manche Tierbestände gesenkt werden, damit die Natur, die wir in Ungleichgewicht brachten, nicht kaputt geht.
    Förster jagen ja auch und sind die Schützer unserer Wälder.
    Ich möchte nur das Leute, die nur denken „die wollen doch nur Tiere morden und die Umwelt zerstören“ sehen dass die Jagd nicht nur schlechte Seiten hat, natürlich muss sie stark reguliert werden und man sollte es nicht nur zum posen machen, sondern respektvoll und mit Nutzen (100%tige Verwertung der Lebewesen).

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