Corona-Krise: LKA und Verbraucherschutz warnen vor Betrügern

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MAINZ. Das Landeskriminalamt und der Verbraucherschutz haben vor Tricks der Betrüger in der Corona-Krise gewarnt. Laut LKA steht etwa der Enkeltrick hoch im Kurs. «Die Täter geben sich als Hilfe suchende Verwandte aus, um sich Geld für eine angebliche Corona-Behandlung zu erschleichen.

Oder sie wollen kostenpflichtige „Corona-Tests“ verkaufen oder sofort an der Haustür durchführen», sagte Michael Krausch vom LKA in Mainz am Freitag. Im Internet würden gegen Vorkasse Medizinprodukte, Medikamente und Hygieneartikel angeboten und nie versandt, zudem würden Atemschutzmasken und Desinfektionsmittel zu Wucherpreisen verkauft.

Ein weiterer Trick: Per Phishing-Mails werden zum Beispiel Einkaufsgutscheine versprochen; so wollen die Betrüger Kontodaten erfahren und Schadsoftware auf den Computer schleusen. Zudem nützen Drückerkolonnen die derzeit verbreitete Heimarbeit, um den Menschen an der Haustür oder per Telefon Verträge aufzudrängen.

Verbraucherzentrale und LKA bieten Bürgern am 9. April, 14 Uhr, ein einstündiges Web-Seminar zu diesem Thema an, bei dem auch Fragen beantwortet werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung unter www.verbraucherzentrale-rlp.de/webinare-rlp.

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