Menschen in Rheinland-Pfalz halten sich an Kontaktverbot

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Foto: dpa-Archiv

TRIER/MAIN/KAISERSLAUTERN. Trotz des sonnigen Wetters registrierten Polizeidienstellen in Rheinland-Pfalz am Samstag zunächst nur wenige Verstöße gegen das Kontaktverbot wegen des Coronavirus.

Auch an beliebten Treffpunkten wie dem von Motorradfahrern frequentierten Ort Johanniskreuz im Pfälzerwald sei es ruhig, sagte ein Sprecher der Polizei in Kaiserslautern. Einsatzkräfte kontrollierten weiter engmaschig – auch per Hubschrauber.

«Bisher alles ruhig, es gibt keine großen Verstöße», erklärte auch die Polizei in Mainz. In den Städten gebe es zwar Schlangen vor Lebensmittelläden, aber die Menschen hielten Abstand. Auch in den Regionen Koblenz, Ludwigshafen und Trier blieb es zum Start ins Wochenende ruhig.

Am Freitag hatte das Innenministerium an die Beschränkungen und strengen Kontaktregeln erinnert. Ordnungsämter und Polizei würden Ausflugsziele wie Parks, Flussufer, Wandergebiete und Sehenswürdigkeiten im Blick behalten. Landesweit waren an vielen Orten vorsorglich Parkplätze und Wanderwege gesperrt worden. Wer gegen die Auflagen verstößt, kann in Rheinland-Pfalz mit Bußgeldern von 100 bis zu 25 000 Euro bei besonders schwerwiegenden Verstößen und im Wiederholungsfall bestraft werden.

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