Zahl der Feldhasen in Rheinland-Pfalz leicht gestiegen

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Foto: dpa-Archiv

MAINZ. Gute Nachricht kurz vor Ostern – der Bestand an Feldhasen in Rheinland-Pfalz ist leicht gewachsen. In Rheinhessen und der Vorderpfalz lebten im Frühjahr 2019 durchschnittlich 16 Feldhasen pro Quadratkilometer, wie der Landesjagdverband am Freitag mitteilte. Das seien zwei Hasen mehr als im Vorjahr.

Die Zahlen variieren allerdings je nach Region. In Rheinhessen und der Vorderpfalz gebe es demnach besonders geeignete Lebensräume und günstige klimatische Bedingungen für die Hasen. Im Rest des Landes zählten die Jäger aber auch mehr Tiere: Im vergangenen Frühjahr lebten hier im Schnitt 12 Feldhasen pro 100 Hektar und damit ein Mümmelmann mehr als im Jahr zuvor. Rheinland-Pfalz liegt damit weiter über dem Bundesschnitt von 12 Hasen pro 100 Hektar.

Die Jäger zählen die Hasen zwei Mal im Jahr, einmal im Frühjahr und einmal Herbst. So überprüfen sie, wie viele Junghasen überlebt haben. Die Daten stammen aus bundesweit rund 500 Referenzgebieten (ohne Bayern und Sachsen), die Wissenschaftler für das Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands (WILD) ausgewertet haben. Damit dokumentieren Jägerschaft und Wissenschaftler seit 2001 die Entwicklung der Feldhasenbestände.

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