Saarland: Bundespolizei öffnet fünf Grenzübergänge zu Frankreich

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Foto: dpa-Archiv

SAARLAND. Die Bundespolizei hat im Saarland jetzt wieder fünf Grenzübergänge zu Frankreich geöffnet. Seit Donnerstag sei der Übergang zwischen Großrosseln und Petite-Rosselle wieder offen – aber nur in der Zeit von 5 Uhr morgens bis 21 Uhr abends, teilte die Bundespolizei mit. In der übrigen Zeit werde er mit Barrieren geschlossen. An der Grenze zu Luxemburg seien zwei Übergänge geöffnet, an denen der Einreiseverkehr kontrolliert werde.

Seit dem 16. März ist der Grenzverkehr wegen der Corona-Pandemie eingeschränkt: Bis auf wenige Ausnahmen dürfen nur noch Deutsche, Ausländer mit Wohnort und Aufenthaltsberechtigung in Deutschland, Pendler und Lastwagenfahrer mit Gütern einreisen. Alle anderen werden an der Grenze zurückgewiesen. Ein Sprecher der Bundespolizei sagte, es gebe am Tag rund 50 Zurückweisungen an der Grenze zum Saarland.

Viele kleine Übergänge zu Frankreich sind mit Barrieren abgesperrt worden, um den Verkehr an überwachte Übergänge zu lenken. Der Europaverband der Selbstständigen Deutschland (ESD) hatte am Mittwoch die Öffnung der kleinen Grenzübergänge gefordert. Es sei «nicht zu tolerieren», dass Kunden und Mitarbeiter von grenznahen Firmen Umwege von bis zu 60 Kilometern machen müssten.

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