Ordnungsamt beendet Fußballspiel auf Domfreihof: Kicker müssen mit Bußgeld rechnen

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Foto: Presseamt Trier

TRIER. Ein Fußballspiel auf dem Domfreihof wurde dem Ordnungsamt am späten Montagnachmittag gemeldet. Tatsächlich ergab die Überprüfung einer Streife, dass sechs Personen dort kickten. Aufgrund der 3. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz sind Versammlungen von mehr als zwei Personen derzeit allerdings untersagt. Auch das Kicken in halber Mannschaftsstärke ist deshalb verboten. Die Beamten des Kommunalen Vollzugsdienstes erteilten Platzverweise, lösten die Gruppe auf und leiteten Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Die Kicker müssen nun mit einer Strafe von 200 Euro pro Person rechnen.

Trotz zahlreicher Kontrollen von Kommunalem Vollzugsdienst und Mitarbeitern der Verkehrsüberwachung war dieser Vorfall am Montag der einzige, bei dem von Seiten der Stadt Verfahren eingeleitet werden mussten. Die weitaus meisten Bürgerinnen und Bürger halten sich an die Rechtsverordnung, gehen nur im Familienverbund aus oder mit maximal zwei Personen, halten die Mindestabstände ein.

Auch die Geschäfte und Baumärkte, die noch geöffnet haben dürfen, sind nach den Beobachtungen des Ordnungsamtes im Hinblick auf Hygienemaßnahmen und die Organisation von Kundenströmen gut aufgestellt.

10 KOMMENTARE

  1. Genau, hart durchgreifen, bestrafen, bestrafen und nochmal bestrafen und am besten einsperren – lebenslang ohne Bewährung! Oder besser gleich aufhängen. Mal ehrlich liebe Hilfssheriffs, lasst die Kirche mal im Dorf. Es ist nach wie vor eine Grippewelle und kein Ebola und keine Pest.
    Ermahnungen, Aufklärungen und Platzverweise reichen doch wohl aus. Was soll diese dämliche und unangemessene Bestraferei? Corona ist da, Corona wird eh bleiben und auch zukünftig werden sich die Menschen infizieren bis der größte Teil immun ist. Richtig nachgedacht ist eine „kleine“ Infektionsrate sogar sinnvoll. Unglaublich was in diesem Land geschieht und alle schauen sprachlos zu.

    • Scheinbar gehören Sie zu der Gruppe, die es immer noch nicht verstanden hat und beim Thema exponentielles Wachstum in Mathe nicht aufgepasst haben.
      Es geht gerade darum, den Peak abzuflachen, damit das Gesundheitssystem nicht überfordert wird und Menschen die Chance haben, im Ernstfall eine Bahndlung zu erhalten. Wegen Leuten wie Ihnen, die offenbar nicht gewillt sind an einem Strang zu ziehen, werden wir die Einschränkungen noch länger als geplant durchhalten müssen.

      • Scheinbar? Ob ich es nicht verstanden habe? Wegen Leuten wie mir? Mit Verlaub, Sie meinen sicherlich wegen Leuten wie die sechs Kicker auf dem Domfreihof.
        Ob ich Gleichungen mit einem X im Exponenten interpretieren kann, irgendwas verstanden habe oder nicht, mich an die Auflagen halte oder nicht, können Sie nicht wissen, sich aber sehr wohl irren.

        • Sie offenbaren doch ihren Unmut über die „zu harten Strafen“. Leider ist es in Deutschland so, dass es nichts bringt an die Vernunft zu appellieren oder nur Platzverweise auszzusprechen. Dann tritt das Problem nachdem die ordnungshüter wieder weg sind, weiter auf. Den Effekt zu niedriger Bußgelder sieht man auch im Straßenverkehr. Die 10€ Knöllchen interessieren doch fast niemanden. Es geht nunmal nur über den Geldbeutel, und zwar so dass es weh tut. Anders tritt kein Lerneffekt ein.
          Und wie wichtig es ist, dass sich wirklich alle Menschen daran halten, sieht man an den Zahlen in den Nachbarländern.

  2. Lieber anonymer Kommentator,
    tatsächlich möchte ich nicht sprachlos ihren verantwortungslosen Kommentar stehen lassen. im Augenblick bemüht sich die ganze Stadt, das ganze Land, ja die ganze Welt mit einschneidenden Maßnahmen Millionen Tote zu verhindern. Alle Personen, die diese Maßnahmen boykottieren, sorgen mit dafür, dass die Einschränkungen nur umso länger bestehen müssen. Uns allen ist klar, welche schwierigen wirtschaftlichen Situation durch die Maßnahmen bei Unternehmen, aber auch bei einzelnen entstehen können. Der Verzicht darauf, auf dem Domfreihof zu kicken, stellt allerdings keine besondere Belastung da. Wer dann trotzdem kickt, handelt verantwortungslos und rücksichtslos. Den Risikogruppen gegenüber, aber auch allen andern wirtschaftlich Betroffenen gegenüber. Insofern ist eine Bestrafung nur angemessen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Michael Raber

  3. Nee so ist das nicht denn heute mit tatütata und Blaulicht waren sofort 2 Streifen an der Treverispassage, es hatte sich mal wieder Volk eingefunden und das wurde schnell aufgelöst, hier müsste man den Verkauf von Alkohol verbieten, im Netto und auch in dem neuen Kiosk. Sofort wäre dieser Brennpunkt aufgelöst. Klar, er trifft sich dann woanders aber dann löse ich das auch auf. Am Besten, kein Alkohol mehr in RLP,. Einen Alki interessiert „Corona“ recht wenig, er will seinen Stoff und wegen der Krankheit denkt er nur an sich und nicht an Morgen, Andere

  4. Bestrafen,bestrafen
    Einsperren
    Lebenslänglich ohne Bewährung
    Aufhängen
    Genau so @Hallo das ist auf jeden Fall das was in allen Sprachen verstanden wird.

  5. Na Ja ist Für einige halt nicht leicht ,wenn mann in der Schule nur zwei Fächer hatte nämlich Singen Und Klatschen!!

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