Sparkasse Trier schließt vorübergehend alle Filialen für den allgemeinen Kundenverkehr

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TRIER. Zum Schutz von Mitarbeitern und Kunden, und um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen, schließt die Sparkasse Trier im Laufe des 23.03.2020 für zunächst zwei Wochen alle Filialen für den allgemeinen Kundenverkehr. Bargeldversorgung, Zahlungsverkehr, Finanzdienstleistungen und Kundenberatung sind aber weiterhin sichergestellt.

Damit folgt die Sparkasse Trier den Empfehlungen der Bundesregierung sowie der Landesregierung, soziale Kontakte auf ein absolut notwendiges Minimum zu beschränken.

„Wir schließen die Türen für den allgemeinen Kundenverkehr, halten aber den Geschäftsbetrieb weiterhin aufrecht. Alle unsere Filialen bleiben besetzt“, so Dr. Peter Späth, Vorstands- vorsitzender der Sparkasse Trier.

Die Mitarbeiter sind telefonisch und per E-Mail weiterhin erreichbar. Nach vorheriger Terminvereinbarung können auch weiterhin dringende und nicht aufschiebbare Angelegenheiten (insbesondere Liquiditätshilfen) durch persönlichen Besuch in den Filialen Theodor-Heuss-Allee, Viehmarkt, Konz, Saarburg, Schweich und Hermeskeil in Anspruch genommen werden.

„Wir bitten allerdings darum, dass unsere Kunden zunächst mit ihrem persönlichen Berater vor Ort Kontakt (telefonisch bzw. per E-Mail) aufnehmen“, so Dr. Späth.
Für die Bargeldversorgung und den Kontoservice stehen die Geldautomaten und SB-Geräte wie gewohnt zur Verfügung. Ebenfalls steht das Online-Angebot über die Sparkassen-App oder die Internetfiliale der Sparkasse Trier uneingeschränkt zur Verfügung.

16 KOMMENTARE

  1. Ich befürworte diese Entscheidung einerseits ,finde sie aber andererseits sehr bedenklich . Für uns ist es ganz normal unsere Angelegenheiten am sb Terminal zu tätigen ,Geld am Automaten abzuheben oder mit Karte zu zahlen .Was ist mit der älteren Generation? Viele sind da häufig auf Hilfe am Schalter angewiesen ?

  2. Die Filialen sind lediglich für den „allgemeinen Kundenverkehr“ geschlossen – das heißt die Tür is zu, aber die Leute die da arbeiten sind trotztdem vor Ort. Bargeldversorgung und Zahlungsverkehr laufen nach wie vor und selbst eine Beratung ist noch möglich solang man vorher anruft.

  3. Schließen die wirklich wegen dem Corona Virus oder rollt jetzt das auf uns zu , was viele Finanzexperten schon seit Jahren voraussehen , nämlich einen Totalabsturz der Finanzmärkte ?
    Würde zu den ganzen Ausgangssperren passen . Was danach kommt kriegt man dann pö a pö untergejubelt und so verkauft als wäre der Virus daran Schuld .
    Ich kann nur jedem raten extrem wachsam zu sein !

    • Welche Variante der Verschwörungstheorien Zum Weltuntergang ist das? Bei welchen seriösen Quellen informieren Sie sich?

      • Was bezeichnen sie denn als seriöse Quellen ?Wahrscheinlich ARD,ZDF,Spiegel,Focus und Co …Sie können ja bei Lokalo lesen das die Leute derzeit hohe Geldbeträge abheben . Warum tun die das wohl ? Das war bei der Pleite in Griechenland vor ein paar Jahren dasselbe , als erstes haben die Banken geschlossen , später die Abhebungen auf ein minimum reduziert . Es gibt zur Zeit unzählige Finanzexperten in den Online Foren die genau dieses Szenario voraussagen .Informieren – statt ignorieren !

    • Vor kurzem kam heraus, dass im späteren Verlauf der Finanzkrise 2008 in vielen europäischen und deutschen Geldautomaten das Bargeld knapp wurde, knapp gehalten wurde.
      Die 2008er-Finanzkrise dauert in Wirklichkeit bis heute an und wird auch so schnell nicht aufhören. Vielmehr haben wir uns mittlerweile in der „drei Stockwerke tiefer liegenden Kaufkraft“ eingelebt. Wir sinken aber immer weiter.

  4. @Tim, @Max – „Die Mitarbeiter sind telefonisch und per E-Mail weiterhin erreichbar. Nach vorheriger Terminvereinbarung können auch weiterhin dringende und nicht aufschiebbare Angelegenheiten (insbesondere Liquiditätshilfen) durch persönlichen Besuch in den Filialen Theodor-Heuss-Allee, Viehmarkt, Konz, Saarburg, Schweich und Hermeskeil in Anspruch genommen werden.“ Alternativ reicht auch ein Anruf beim Berater, der in Ausnahmefällen vom Sparbuch aufs Konto buchen kann, ohne das ein Buch vorliegen muss.

    Vielleicht einfach mal nett nachfragen, anstatt direkt zu plärren. Aktuell versucht jeder sein Möglichstest und es gibt Sonderlösungen. Seid einfach mal dankbar an alle Menschen die die verschiedensten Läden noch am Laufen halten – egal ob Medizin, Pflege, Grundversorger oder Banken und Sparkassen. Nur weil irgendwo ne Tür abgesperrt ist, heißt es nicht, dass die Leute im Gebäude noch am rotieren sind!

  5. Ich finde diese Lösung nicht sehr kundenfreundlich gegenüber älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern und solchen Personen, die nur am Schalter ihr Geld bekommen und nicht über ihre Bankkarte mit Pin. Wie sollen diese dann am 1. des Monats über ihre Geld verfügen, dass sie ja zum täglichen Lebensunterhalt benötigen. Mein Vorschlag an die Sparkasse, einen oder zwei Tage in der Woche, in der Renten etc. auf die Konten eingehen, für diesen Personenkreis den Schalter zu öffnen.
    Mit den nötigen Sicherheitsvorschriften wäre das doch machbar. Unsere Kassiererinnen und Kassierer in den Lebensmittelmärkten machen uns das doch vor.

    • Man muss nur vorher anrufen, dann bekommt man Einlass und sein Geld in bar und eventuell notwendige weitere Dienstleistungen. Die leichten Einschränkungen sind der momentanen Situation geschuldet. Die SPK versucht dazu beizutragen die Pandemie und deren Verbreitung etwas einzudämmen bzw. zu verlangsamen. Was ist daran so schwer? Es ist etwas mehr Aufwand, sonst nichts.

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