Knallharte Ansage an Saarländer: Polizei soll “hart durchgreifen“ – Anzeigen drohen!

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SAARLAND. Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans hat scharfe Polizeikontrollen zur Einhaltung der wegen der Coronavirus-Pandemie verfügten Ausgangsbeschränkung angekündigt. Es gebe noch immer vor allem junge Menschen, die meinten, sie müssten Party machen und sich treffen, sagte Hans am Sonntag in einer via Twitter verbreiteten Videobotschaft.

«Das geht nicht. Deswegen wird die saarländische Polizei hart durchgreifen. Wir werden Versammlungen auseinanderbringen und wir werden Verstöße gegen unsere Regeln auch zur Anzeige bringen», verkündete der CDU-Politiker.

Hans appellierte angesichts der ernsten Lage noch einmal eindringlich an alle Menschen im Saarland. «Ich weiß, diese Maßnahmen sind hart. Aber wenn wir jetzt zusammenstehen, können wir das Schlimmste noch verhindern. Deshalb zähle ich auf Sie. Ich bitte Sie: Bleiben Sie zu Hause», sagte der 42-Jährige. «Das ist meine Botschaft als saarländischer Ministerpräsident.»

8 KOMMENTARE

  1. Wir müssen unsere Freiheit verteidigen. Ausgangssperren ohne Rechtsgrundlage sind nicht akzeptabel. Der weitere Corona-Virus ist da und wird bleiben. Ich bin gerne dafür mit verhältnismäßigen Mitteln (Hygiene-Regeln) die Infektions-Welle etwas zu verlangsamen. Nach und nach wird die Herde immun. Bislang leere Krankenhäuser rüsten für den theoretisch möglichen Fall. Unbegründete Verdachtsfälle und Vorsichtsmaßnahmen blockieren das Land und das öffentliche Leben.
    Die wenigen bisherigen Fallzahlen und ungenaue Tests in Deutschland rechtfertigen freiheitsentziehende Maßnahmen nicht.

    • Unfug, lieber Vorredner. Auch, wenn die aktuellen Fallzahlen im Absoluten noch recht gering sein mögen, so würden diese in den nächsten Wochen massiv ansteigen. Sie können die täglichen Neuinfektionen ja im Internet nachschlagen, und diese Neuinfektionen fanden ja nicht erst gestern statt. Stichwort exponentielles Wachstum. Zu lasche oder zu späte Reaktionen führen binnen kurzer Zeit zu einem Kollaps des Gesundheitssystem.
      Um es ein wenig bildlicher zu umschreiben:
      Die wenigen nötigen Intensivplätze wären nur noch ein Tropfen auf dem heißen Stein und die Ärzte müssten abwägen wer diese bekommt. Auf den Fluren der Krankenhäuser lägen Patienten, die man nicht ausreichend behandeln könnte, nicht nur ältere Coronapatienten, auch andere Personen die intensive Behandlung benötigen, Schlaganfälle, Herzinfarkte, Unfälle. Ärzte und Pfleger brechen vor Erschöpfung zusammen. Das nach und nach immun werden funktioniert nicht so, wie sie sich das vorstellen. Oh, das Bild, das ich am malen war…Viele Menschen werden sterben, zehntausende, Hunderttausende…Platz in den Leichenhallen gibt es schon lange nicht mehr. Die Bestatter sind an ihren Kapazitätzsgrenzen angelangt. Särge werden auf LKWs geladen, mit Spanngurten gesichert und verbracht. Die Leichen schmucklos beigesetzt. Schnell, vielleicht noch im engsten Familienkreis. Ich weiß, das ist schwer vorzustellen, daher möchte ich ihnen folgenden Lesevorschlag mitgeben :
      Sissi ibn dahir, lesen sie seinen Wikipedia Artikel, und sie werden verstehen.

      • So ein Quatsch, wieder so ein selbsternannter Katastrophenprophet.
        Was passieren wird weiss keiner, auch die jetzigen Massnahmen werden sich im Nachhinein nur als quasi-optimale Lösung erweisen. Das ist immer so aber irgendetwas muss getan werden.
        Aber dann noch die Stimmung anzuheizen wie Sie es tun ist totaler Blödsinn.

        Geschichtlich hat es sich allerdings gezeigt dass Regierungen Notverordnungen, die in Krisenzeiten getroffen wurden, oft nicht mehr rückgängig gemacht haben, daher muss eine wehrhafte Demokratie auf der Hut sein.
        1918-20: Spanische Grippe
        2020: Corona

        1933: Adolf H.
        2034: ??? (Ich bin mir allerdings sicher dass die Gefahr aus einer ungeahnten Ecke kommen wird, denn das ist immer so, und eher nicht vom sogenannten rechten Spektrum)

      • Ich bemitleide Sie ihrer Albträume. Von wegen exponetiell ansteigend. Die tägliche Anzahl der positiven Tests ist seit 4 Tagen bundesweit rückläufig – also haben die Vorsichts- und die Hygiene-Maßnahmen bereits Wirkung gezeigt. Die zusätzlichen Schul- und Geschäftsschließungen werden sich in einer Woche spürbar zeigen. Italienische Verhältnisse sind unwahrscheinlich. Es macht also keinen Sinn die Panik auf dem Kenntnisstand von vor 2 Wochen weiter zu schüren.

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