Trier: “Porta hoch drei“ und “Chormeile“ werden abgesagt

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"Fury in the Slaughterhouse"-Konzert vor der Porta Nigra

Bildquelle: ttm/Photogroove

TRIER. Die Trierer Chormeile muss leider abgesagt werden. Das große Gesangsevent, das am 25. April in der Trierer Innenstadt für Stimmung sorgen sollte, kann vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Epidemie nicht mit der notwendigen Sorgfaltspflicht für Besucher und Chormitglieder durchgeführt werden, teilten die Veranstalter, der Kreis-Chorverband Trier-Stadt e.V. und die Trier Tourismus und Marketing GmbH (ttm), mit.

Mit rund 1200 angemeldeten Sängerinnen und Sängern zeigte sich die Trierer Chormeile auch in diesem Jahr wieder als attraktive Veranstaltung für 50 Chöre aus Trier und der Region, dem Saarland und Luxemburg. Aktuell gibt es ein Verbot für derartige Veranstaltungen bis Ostern, doch da gerade die weiter entfernten Chöre Planungssicherheit benötigen – beispielsweise, um angemietete Reisebusse noch stornieren zu können – entschloss man sich von Seiten der Veranstalter bereits jetzt dazu, die Chormeile abzusagen.

„Natürlich schmerzt eine Absage derart beliebter und bereits durchgeplanter Veranstaltungen“, so Norbert Käthler, Geschäftsführer der ttm. „Aber wichtiger ist es, seinen Teil zur Eindämmung des Corona-Virus Covid-19 beizutragen sowie fair und transparent den Chören und Kooperationspartnern gegenüber zu sein.“

Von der Absage betroffen ist auch der Projektchor zur Chormeile, der in Kooperation mit der Karl-Berg-Musikschule der Stadt Trier stattfinden sollte. Bereits eingegangene Anmeldungen können leider nicht berücksichtigt werden. Dafür steht aber schon jetzt der Termin für die nächste Chormeile fest: Gesangsfreunde dürfen sich auf den 24. April 2021 freuen.

Porta hoch drei setzt ein Jahr aus


In diesem Jahr muss Triers berühmtestes Bauwerk, die Porta Nigra, auf „sein“ Musikfestival Porta hoch drei verzichten: Es setzt ein Jahr aus und kommt erst 2021 wieder auf die große Rundbogenbühne.

Die Absage des diesjährigen Porta hoch drei-Festivals ist den Verantwortlichen nicht leicht gefallen. Als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk hatte man noch im Dezember die Verpflichtung des deutschen Kultrappers Dendemann verkünden können. Doch dann kam das Corona-Virus – und mit ihm weit reichende Einschränkungen des öffentlichen Lebens, die auch wirtschaftliche Unwägbarkeiten mit sich bringen. „Zwar ist aktuell die Absage der Veranstaltungen nur bis einschließlich 19. April geregelt, doch auch über diesen Zeitraum hinaus bestehen große Unsicherheiten für Veranstalter“, erläutert Norbert Käthler, Geschäftsführer der Trier Tourismus und Marketing GmbH (ttm) die Situation. „Wir können vor diesem Hintergrund momentan nicht das Risiko eingehen, weitere Bands vertraglich zu verpflichten. Daher sehen wir wirtschaftlich keine andere Möglichkeit, als Porta hoch drei für dieses Jahr abzusagen.“

Die verkauften Karten für das Dendemann-Konzert können ab

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