VRT informiert: Maßnahmen gegen Minimierung des Infektionsrisikos im ÖPNV

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REGION. Um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken, hat der VRT gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen mehrere Maßnahmen ergriffen. Ferner wird kurzfristig auf die vorrübergehende Schließung der Schulen und Kindergärten durch den Einsatz des Ferienfahrplans reagiert.

Kein Ein- und Ausstieg an der vorderen Türe
Um die Ausbreitung des Coronavirus‘ zu minimieren, hat der VRT allen im Verbund fahrenden Verkehrsunternehmen mit sofortiger Wirkung freigestellt, aus eigenem Ermessen die vordere Türe verschlossen zu halten. Sollte sich ein Verkehrsunternehmen dazu entschließen, diese Maßnahme zu treffen, ist ein Einstieg für Fahrgäste nur noch über die mittlere bzw. hintere Türe möglich. Dies dient dazu, Kontaktsituationen im öffentlichen Raum zu minimieren und das Fahrpersonal sowie die Kunden im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten zu schützen.

Kein Ticketverkauf beim Fahrer
Ebenso hat der VRT den Verkehrsunternehmen freigestellt, aus eigenem Ermessen den Ticketverkauf beim Fahrer vorrübergehend auszusetzen. Der VRT bittet alle Kunden daher, ihre Tickets über andere Vertriebswege zu kaufen. Dies ist beispielsweise möglich über das VRT-HandyTicket oder über die Automaten und Verkaufsstellen im VRT. Diese sind auf der Webseite www.vrt-info.de zu finden.

Verhalten im öffentlichen Raum
Um das Infektionsrisiko der Fahrgäste innerhalb der Fahrzeuge zu minimieren, hat der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen zudem eine Verhaltensrichtlinie veröffentlicht, in der beschrieben wird, wie sich Fahrgäste in Bussen und Bahnen verhalten sollen, um eine Verbreitung des Virus einzudämmen. Diese hat der VRT ebenfalls auf seiner Webseite veröffentlicht sowie in den Fahrzeugen aushängen lassen.

Schul- und Kindergartenschließungen
Nach Angaben des Bildungsministeriums Rheinland-Pfalz wird es ab dem kommenden Montag, 16. März, zu Schul- bzw. Kindergartenschließungen kommen. Ab diesem Zeitpunkt wird im VRT bis auf Weiteres der Ferienfahrplan gefahren. Der VRT weist seine Kunden darauf hin, zu prüfen, ob die geplante Fahrt eine Ferienfahrt ist oder nicht. Dies lässt sich entweder anhand der Fußnote „F“ bei der entsprechenden Fahrt auf dem Aushangfahrplan bzw. der Buchseite der gewünschten Linie erkennen oder indem in der Fahrplanauskunft ein Datum gewählt wird, das in den Ferien liegt, beispielsweise den 14. April 2020.

3 KOMMENTARE

  1. Wie kann man auch gerade jetzt auf die Fahrkarten Pflicht bestehen? Zum einen gefährdet man das Kontroll Personal (was unnötig wäre) zum anderen könnte man die aktuellen Gefahren nutzen um das freie Fahren wie in Luxemburg als gutes Beispiel zu fördern. Der technische und personelle Aufwand für Fahrkarten ist zu hoch. Das sollten Autofahrer/Lieferverkehr (Parktickets oder Maut) subventionieren. So wie es gerade umgesetzt wird macht keinen Sinn. Wie sollen spontane fahrten denn angerechnet werden?

  2. Da rächt sich die jahrelange Dagegen sein Politik der Stadtwerke.

    In fast allen deutschen Städten sind in den Bussen Ticketautomaten.

    Aber dafür Schrott E-Busse kaufen, die nach 2maligen befahren auf den Petrisberg, mit eingeschalteter Klima-Anlage, schlapp machen.

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