Bären verlieren zu Hause gegen die Kassel 89ers mit 0:6

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Es gibt Tage da will einem nichts gelingen, egal was man auch versucht. So oder so ähnlich kamen sich die Eifel-Mosel Bären wohl im Heimspiel gegen die Gäste aus Kassel vor. In jedem Zeugnis würde stehen: Waren stets bemüht aber am Ende nicht zielführend. Ganz anders dagegen das Team der 89ers.


Zu Spielbeginn versuchten die Bären den Schwung aus dem Hinspiel mitzunehmen. Beide Teams neutralisierten sich lange gegenseitig. So ergaben sich im 1. Drittel jeweils nur Torgelegenheiten in Überzahl. Die Bären verloren jedoch zusehends die Dynamik und Zielstrebigkeit. Auf beiden Seiten waren gefährliche Torschüsse eher Mangelware. Die Zuschauer stellten sich bereits auf ein 0:0 zur Pause ein, als Kassel kurz vor Drittelende zu einer doppelten Überzahl kam. Hier zeigte sich die Qualität und Effizienz der Gäste, denn Alexander Engel traf in der 18. Minute zum 0:1. Zu Beginn des Mitteldrittels kamen die Bären wieder forsch zurück aufs Eis und wurden wieder zielstrebiger.

So ergaben sich durchaus Chancen zum Ausgleich. Doch in der 29. Minute folgte ein weiterer Nackenschlag für die Bären. In Überzahl wollten die Mannen um Trainer Michal Janega erneut zum Ausgleich ansetzen, als die Gäste einen Pass abfingen und in Form von Patrick Schädel das 0:2 in Unterzahl erzielten. Aus fast unmöglichem Winkel fand der Puck den Weg ins Tor. In der 35. Minute fiel die Vorentscheidung. Erneut in doppelter Überzahl traf wiederum Alexander Engel zum 0:3. Im letzten Drittel merkte man den Bären an, dass die Hoffnungen schwanden. So konnte Kassel bis zum Ende auf 0:6 stellen. In der 40. Minute traf Dennis Klinge mit einem Schuss unter die Latte sehenswert zum 0:4. Paul Sinizin vollendete in der 42. Minute zum 0:5. Bemerkenswert war jedoch die Szene beim 0:6 durch Tobias Kraft.

Die Schiedsrichter verweigerten dem Treffer zunächst die Anerkennung (nicht die Einzige merkwürdige Entscheidung an diesem Abend). Doch bei aller sportlichen Rivalität und allem Ehrgeiz bewies Trainer Michal Janega Fairness und Größe indem er die Schiedsrichter darauf aufmerksam machte, dass der Puck die Torlinie überschritten hat und somit ein korrektes Tor erzielt wurde. Chapeau !!!

Letztlich bleibt festzuhalten, dass die Bären an diesem Abend eher fahrig und durchwachsen agierten und die Leistung aus dem Hinspiel nicht abrufen konnten. Wie schon im Hinspiel machte unter anderem auch die Qualität im Überzahlspiel den Unterschied. Erstmalig blieben die Bären ohne eigenen Treffer. Die Bären gratulieren Kassel zu einem verdienten Sieg der am Ende sicherlich um 2-3 zu hoch ausgefallen ist. Denn bis auf die Tore 4-6 im letzten Drittel, fielen alle Treffer in Über- bzw. Unterzahl. Viel Zeit um dieses Spiel zu verarbeiten bleibt für die Bären nicht, da es bereits am kommenden Samstag (01.03.2020 20:15) bei den Löwen Frankfurt weiter geht.

Für dieses Spiel wurde ein Fanbus organisiert. Auf Unterstützung müssen die Bären also auch In der Fremde nicht verzichten.

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