ADAC-Luftrettung Rheinland-Pfalz fliegt mehr Einsätze als 2018

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Foto: dpa-Archiv

KOBLENZ. Die gemeinnützige ADAC-Luftrettung in Rheinland-Pfalz ist mit ihren Rettungshubschraubern im vergangenen Jahr zu mehr Einsätzen geflogen als 2018. Die Luftrettung eilte 7941 mal zur Hilfe, im Jahr zuvor waren es 467 Einsätze weniger, wie der ADAC am Freitag in Koblenz mitteilte.

Täglich habe es rund 20 Notfälle gegeben. Rheinland-Pfalz liege mit dieser Menge an Einsätzen im bundesweiten Vergleich auf dem zweiten Platz hinter Bayern.

In 48 Prozent der Fälle rückten die Retter den Angaben zufolge wegen internistischer Notfälle aus wie etwa akute Herz- und Kreislauferkrankungen. Bei 14 Prozent der Einsätze ging es demnach um neurologische Probleme wie zum Beispiel Schlaganfälle, bei 17 Prozent um Freizeitunfälle. In zwölf Prozent der Rettungen sei ein Verkehrsunfall der Grund gewesen.

Die ADAC Luftrettung hat in Rheinland-Pfalz fünf Stationen. Rettungshubschrauber „Christoph 10“ in Wittlich (Kreis Bernkastel-Wittlich) flog zu 2186 Einsätzen, gefolgt von „Christoph 23“ in Koblenz mit 2088 Einsätzen. Der in Ludwigshafen stationierte, „Christoph 5“ wurde zu 1714 Notfällen gerufen, „Christoph 77“ in Mainz zu 1567 Notfällen. Der seit September 2019 in Eßweiler (Landkreis Kusel) stationierte „Christoph 66“ flog 386 Einsätze. Auch „Christoph 15“ aus Saarbrücken und „Christoph 25“ aus dem nordrhein-westfälischen Siegen übernahmen Einsätze in Rheinland-Pfalz. Die ADAC Luftrettung ist ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung. Die Hubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem und werden über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert.

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