Winter in Rheinland-Pfalz war warm und regenreich

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OFFENBACH/REGION TRIER. Der zu Ende gehende Winter war für die Menschen in Rheinland-Pfalz warm und regenreich. Im Schnitt kletterte die Temperatur zwischen November und Ende Februar auf 4,3 Grad und lag damit klar über dem vieljährigen Mittel von 0,9 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Freitag mitteilte.

Dabei fielen fast 280 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Der vieljährige Durchschnittswert des offiziellen Vergleichszeitraums von 1961 bis 1990 liege bei 200 Litern. Erst Ende Februar habe es geschneit: Am Donnerstagabend lag der Schnee in Idar-Oberstein laut DWD 17 Zentimeter hoch.

Laut den Meteorologen war es zudem oft sonnig im Bundesland. Etwa 175 Stunden habe die Sonne im Winter geschienen. Der Durchschnittswert liege bei 152 Stunden.

In Deutschland war der Winter laut DWD der zweitwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1881. Ein großer Teil Europas hat sich demnach sich zwischen November und Ende Februar dauerhaft in einer kräftigen, extrem milden Südwestströmung befunden. «Sie sorgte in Deutschland vielerorts für einen «Totalausfall» des Winters», erklärte der DWD in Offenbach. Auch Niederschlag und Sonnenscheindauer lagen den Angaben zufolge in Deutschland deutlich über dem vieljährigen Mittel. In Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin war der Winter der wärmste seit Messbeginn. Die DWD-Bilanz basiert auf einer ersten Auswertung von Ergebnissen der deutschlandweit rund 2000 Messstationen.

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