Quotentiefpunkt für «Mainz bleibt Mainz…»

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Foto: dpa

MAINZ. Die Fernsehfastnacht «Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht» ist ein deutscher TV-Klassiker. ARD und ZDF strahlen die Sitzung abwechselnd aus – immer am Freitag vor Rosenmontag.

Diesmal schalteten allerdings nur 5,46 Millionen ein – so wenige wie noch nie. Das bedeutete für das ZDF zwar dennoch den Quotensieg ab 20.15 Uhr und immerhin 20,5 Prozent Marktanteil, war aber ein Tiefpunkt. 2019 schalteten noch gut 5,8 Millionen ein, 2018 fast eine Million mehr, 2017 etwa 1,3 Millionen mehr. Bisheriger Tiefpunkt bei der Einschaltquote war 2014 mit etwa 5,7 Millionen Zuschauern.

Die wohl bekannteste Fernsehfastnachtssitzung wird in ihrer heutigen Form seit 1973 im Wechsel von ZDF und SWR für die ARD übertragen. Zum ersten Mal flimmerte sie 1955 als «Mainz, wie es singt und lacht» über die Bildschirme. 1965 kam das ZDF mit «Mainz bleibt Mainz», vor 47 Jahren wurden die beiden TV-Sitzungen vereint.

Wie immer knöpften sich die närrischen Redner auch in diesem Jahr die Politik vor. Die Show dauerte 3 Stunden und 50 Minuten.

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