Antwort auf die Klimakrise: Energie-Konzept für die südwestliche Innenstadt

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Das Blockheizkraftwerk am Mitarbeiterparkplatz des Mutterhauses ist ein wichtiger Energielieferant für die südwestliche Innenstadt. Foto: SWT

TRIER. 120 Gigawattstunden Jahresverbrauch an Strom- und Heizenergie mit Kosten von 14,5 Millionen Euro und einem CO2-Ausstoß von 25.300 Tonnen: Das sind nicht etwa Zahlen für ganz Trier, sondern für ein Quartier in der Altstadt mit 3500 Einwohnern.

Für das Gebiet zwischen Südallee und Dietrichstraße sowie zwischen Zuckerberg-/Neustraße und Mosel wird derzeit ein energetisches Konzept entwickelt, um Einsparpotenziale aufzuzeigen. Es geht aber auch darum, das Gebiet fit für die Auswirkungen des Klimawandels zu machen. Zum Auftakt kamen rund 100 Einwohner in den Römersaal der Vereinigten Hospitien.

Die Hälfte des Strombedarfs wird derzeit vor Ort von zwei Blockheizkraftwerken (BHKW) auf dem Gelände der Hospitien und des Mutterhauses erzeugt. Die Anlagen liefern auch Heizenergie und werden künftig mit Biogas betrieben. Als Standort für ein weiteres BHKW kommt der Augustinerhof in Frage, so dass ein Nahwärmenetz zur Versorgung des Rathauses, des Theaters und des Humboldt-Gymnasiums entsteht. Um künftige Hitzewellen abzufedern, sollten Plätze, Dächer und Fassaden in dem dicht bebauten Viertel begrünt werden. Potenzial hierfür bietet vor allem der Viehmarkt.

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