Stadtwerke Trier: Strompreis-Erhöhung ab April

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Foto: dpa-Archiv

TRIER. Zum 1. April 2020 passt die SWT Stadtwerke Trier Versorgungs-GmbH die Preise der Grund- und Ersatzversorgung an. Wie die Stadtwerke in einer Pressemitteilung berichten, seien „Für dieses Jahr sind deutliche Kostensteigerungen über alle Komponenten unserer Strombelieferung zu verzeichnen.

Dazu zählen neben den Energiebeschaffungskosten und den Netzentgelten auch höhere staatliche Umlagen. Diesen externen Kostenanstieg können wir nicht ausgleichen und sind daher gezwungen, auch die Preise in der Grundversorgung zu erhöhen“, erläutert SWT-Vorstand Steffen Maiwald. Vor diesem Hintergrund erhöhen die SWT den Arbeitspreis in der Grundversorgung für Haushaltskunden von 27,88 Cent pro Kilowattstunde auf 30,69 Cent pro Kilowattstunde und den Grundpreis von 142,80 Euro im Jahr auf 150,24 Euro im Jahr.

Die Mehrkosten für einen Trierer Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 2.400 Kilowattstunden liegen bei rund 6 Euro im Monat. Das entspricht einem Anstieg von rund 9 Prozent.

Alle betroffenen Kunden werden schriftlich über die Anpassung informiert und erhalten parallel dazu ein Alternativangebot. SWT-Vorstand Steffen Maiwald empfiehlt einen Wechsel in das Produkt Römerstrom.Regio: „Der Strom für dieses Produkt stammt aus unseren eigenen Kraftwerken in der Region, ist günstiger als die Grundversorgung und das mit einer Preisgarantie bis Ende 2021. Um unseren Kunden den Wechsel so einfach wie möglich zu machen, wird unseren Infoschreiben ein bereits vorausgefüllter Vertrag beigelegt.“

11 KOMMENTARE

  1. Nun, wer es immer noch nicht kapiert hat, es gibt Verivox zum Ausrechnen, mein Strom kommt von den Stadtwerken Düsseldorf “ Düsselstrom“ der muss halt zahlen, diesen Römerstrom. Mein Gas beziehe ich von Rheingas aus Duisburg, das gleiche Thema. Ich switche da alle 2 Jahre rum und spare echt Geld. Werde meine 80 jährige Nachbarin gleich dann überzeugen zum Wechsel. 30,69 Cent pro Kilowattstunde sind einfach unverschämt. Stadtwerke Hamm/ Westf. wer es sicher haben möchte bei 2 Personenhaushalt Verbrauchspreis 643,50 € für 2.500 kWh pro Jahr 25,74 Cent pro kWh
    Grundpreis 117,22 € pro Jahr 9,77 € pro Monat
    79,08 gespart, man muss Kante zeigen

    • Am Strompreis ist auch die Regierung mit ihrer verquerten Energiepolitik schuld, Steuern und Abgaben machen 50 % und mehr des Preises aus, insbesondere die EEG Abgabe, die natürlich nur kleine Unternehmen und Privatverbraucher zahlen nicht die stromhungrigen Großkunden.
      Die Stadtwerke hatten ja dann auch Millionen in einem Kohlekraftwerk in Hamm als Beteiligung versenkt, auch mit ein Grund dass der Herr Hornfek seinen Geschäftsführerposten bei den SWT räumen musste.
      Jetzt dürfen die Kunden die Kasse wieder füllen.

  2. Wenigstens gibt es überhaupt noch Strom. Das Bundesamt für Katastrophenschutz arbeitet derzeit an einem Notfallkochbuch „Kochen ohne Strom“ für alle Bürger. Kein Witz.

  3. „Stadtwerke Trier: Strompreis-Erhöhung ab April“

    Das freut mich für die Bevölkerung! – Man bekommt halt, was man wählt!

  4. Nichts ist einfacher wie ein Stromanbieterwechsel. Wie oben schon beschrieben: vergleichen, wechseln. Manche haben Angst eventuell ohne Strom dazustehen während des Wechsels -> Nicht in Deutschland, man fällt automatisch in die Grundversorgung. Also WECHSELT!!

  5. Gestern habe ich das Schreiben der SWT mit der Preiserhöhungs Ankündigung bekommen und einen neuen Vertrag für Römerstrom weil der angeblich billiger ist, nach 30 Minuten Recherche war klar : Römerstrom ist immer noch zu teuer eben habe ich mit einem Energielieferanten aus einem anderen Bundesland zu viel besseren Konditionen abgeschlossen. Adieu SWT

  6. Stromanbieter-Wechsel sind einfach und unproblematisch durchzuführen. So weit, so gut.
    Angesichts der Situation, dass über die Hälfte der Stromkosten aus verschiedenen Steuern und Abgaben besteht, ist der Wechsel des Stromanbieters letztendlich eine „Beschäftigungstherapie“, bei der der Bürger ein Bisschen „Marktwirtschaft“ spielen kann, echte Marktmechanismen aber von vorne herein ausgeschlossen sind.
    Gerade rot/grüne Politik, die bei Bedarf gerne den „kleinen Mann“ oder die „sozial Benachteiligten“ für sich entdeckt, ist für den hohen Staatsanteil an den Kosten verantwortlich (btw: Kraftstoffe 2/3 Steuern) und befürwortet weitere Verteuerungen.
    Den wirkungsvollsten Wechsel führt man daher nicht auf verivox sondern in der Wahlkabine durch.

    • Obwohl ich in der Wahlkabine kein Kreuz bei Rot/Grün gemacht habe, hat sich am Strompreis nichts geändert. Nachdem ich dann über Verivox einen günstigeren Anbieter fand, brachte es mir um die €100,- Ersparnis pro Jahr.

      Ihre Theorie über kostensparende Kreuze in der Wahlkabine dürfte somit widerlegt sein.

      • Sie wissen schon, wie Wahlen funktionieren?
        Ansonsten: Glückwunsch zu Ihrer Ersparnis, auch wenn diese nichts daran ändert, dass Sie mit Ihrer „Stromrechnung“ in der Hauptsache keinen Strom sondern Steuern bezahlen…

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