Jobabbau bei Saarstahl: Sozialverträgliche Umsetzung

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VÖLKLINGEN. Die Stahl-Holding-Saar hat bekräftigt, dass der geplante Stellenabbau sozialverträglich umgesetzt werden soll. Bei einer Betriebsversammlung sei der aktuelle Stand zu den geplanten Kostensenkungszielen erörtert worden, sagte eine Unternehmenssprecherin am Freitag.

Bereits im Dezember hatten sich das Unternehmen und der Betriebsrat auf Instrumente wie Altersteilzeit und Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen geeinigt.

Am kommenden Montag (17. Februar) soll es eine weitere Betriebsversammlung bei dem ebenfalls zur Holding gehörenden Unternehmen Dillinger Hüttenwerke geben. Die Stahl-Holding-Saar hatte im Herbst vergangenen Jahres angekündigt, bis 2022 bei den beiden Unternehmen 1500 Stellen zu streichen und weitere 1000 Arbeitsplätze an externe Dienstleister auszulagern.

Die Gruppe, bei der derzeit weltweit rund 13 700 Menschen beschäftigt sind, peilt Kostensenkungen von insgesamt 250 Millionen Euro an, davon 150 Millionen Euro Sachkosten sowie 100 Millionen Euro Personalkosten.

1 KOMMENTAR

  1. Laut Pariser Klimaabkommen muß die deutsche Stahlindustrie bis 2050 Emisionsfrei sein .
    Ein Ziel das nur mit immensen Kosten verbunden ist und für Deutschland wohl eher heißt das es vom derzeit größten Stahlhersteller der EU und siebtgrößtem Weltweit verschwinden wird .
    In anderen Ländern interessiert sich keiner für den CO 2 Ausstoß und dort sind Firmen die Arbeitsplätze schaffen hochwillkommen . Aber egal , bis 2050 wird es bei uns auch keine Automobil und kaum noch Maschinenbauindustrie geben , da brauchen wir den Stahl sowieso nicht mehr .
    Dann ist unsere Luft zwar sauberer , aber keiner hat mehr Arbeit .
    Also , weiter schön Grün wählen !

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