Pionier aus der Region Trier – Nells Park Hotel gewinnt bundesweiten Bildungspreis

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TRIER. Reichlich Grund zum Jubeln hat die Nells Park Hotel GmbH: Der renommierte Ausbildungsbetrieb aus Trier hat den Bildungspreis der Industrie- und Handelskammern in Deutschland gewonnen, der am Montagabend in Berlin verliehen wurde. Die Jury hat das Hotel in der Kategorie „mittlere Unternehmen“ (50 bis 500 Mitarbeiter) mit überwältigender Mehrheit zum Sieger gekürt. Damit ist das Nells Park Hotel das erste Unternehmen aus Rheinland-Pfalz, das diesen Preis erhält.

„Wir sind überglücklich und stolz über diese Bestätigung unserer Arbeit – über das, was wir im Team miteinander erreicht haben“, sagt Geschäftsführerin Denise Kraft. Zu ihrem Erfolgsrezept gehört das Azubi-Programm „Move up“. Es erlaubt jungen Menschen den Austausch von praktischen Erfahrungen und Wissen sowie das ständige Feedback mit ihren Ausbildern. Bereits seit einigen Jahren arbeitet das Familienunternehmen mit diesem Konzept und entwickelt es stetig fort, um bestmöglich in seinen Nachwuchs zu investieren.

Da der Betrieb wegen des Orkans nicht vor Ort sein konnte, nahm die IHK Trier den Preis in Berlin entgegen. Dieser zeichnet Unternehmen aus, die den Wert der beruflichen Bildung erkannt haben und mit der ganzheitlichen Qualifizierung von Arbeitnehmern auf den Fachkräftemangel reagieren. „Wir freuen uns sehr mit allen Mitarbeitern des Nells Park Hotels und sind stolz, dass ihr außergewöhnliches Engagement für die Ausbildung nun auch bundesweit Anerkennung findet“, lobt Jan Glockauer, Hauptgeschäftsführer der IHK Trier.

Das Motivations- und Förderprogramm „Move up“ besteht aus acht Bausteinen, unter anderem einer Kick-off-Woche für alle Azubis, Schulungen, externen Praktika, Azub-E-Car und einem engagierten Recruiting. Damit ist es dem Betrieb gelungen, seine Bewerberzahlen zu versechsfachen.

Für Denise Kraft und ihr Ausbilderteam ist die Auszeichnung einmal mehr Ansporn, sich für die Auszubildenden einzusetzen, ihnen auf Augenhöhe zu begegnen und sie nach allen Möglichkeiten zu fördern – auch, um für die vom Fachkräftemangel gebeutelte Branche als Ganzes zu werben. „All das stemmen wir zusammen im Team. Es lebt von den Azubis und es ist toll zu sehen, wie sie das Konzept mittragen.“

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