Erneut zeitweise Sturmböen erwartet: Schnee in Hunsrück und Eifel

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REGION TRIER. Nachdem Orkantief «Sabine» auch in Rheinland-Pfalz und im Saarland zahlreiche Schäden angerichtet hat, bleibt es voraussichtlich am (heutigen) Dienstag stürmisch. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kündigte auch für das Flachland Sturmböen von teilweise bis zu 100 Stundenkilometern an.

Im Bergland in der Nacht zum Dienstag ist leichter Schneefall und auch Glättegefahr möglich. Oberhalb von 600 Metern im Hunsrück und in der Eifel werden Schneeschauer mit Neuschneemengen von 2 bis 5 Zentimetern erwartet. Autofahrer müssen streckenweise mit Glättegefahr rechnen – bei kräftigen Schnee- oder Graupelschauern vorübergehend auch in tiefen Lagen.

Durch das Orkantief «Sabine» waren in Saarbrücken mindestens drei Menschen verletzt worden, eine Frau von einem umstürzenden Baum lebensgefährlich. Auch in Rheinland-Pfalz gab es mehrere Verletzte. Im Steinfeld (Landkreis Südliche Weinstraße) knallte einer Autofahrerin eine durch den Wind abgerissene Fahrzeugabdeckung eines Busses in die Windschutzscheibe. Die 41-Jährige wurde laut Polizei von Glassplittern im Gesicht leicht verletzt.

In beiden Bundesländern berichteten nahezu alle Polizeidienststellen von Hunderten Einsätzen wegen entwurzelter Bäume, umgestürzter Werbetafeln und verwehter Gegenstände. Für Bahnpendler und -reisende gab es nach zahlreichen Ausfällen ab Montagmittag teilweise Entwarnung.

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