Vertrauensvoller Partner in herausfordernden Zeiten: Sparkasse Trier baut Spitzenposition weiter aus

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In einem nach wie vor herausfordernden Marktumfeld ist es der Sparkasse Trier gelungen, mit ihrem auf die Region Trier und Trier-Saarburg ausgerichteten Geschäftsmodell, ein gesundes Wachstum fortzusetzen und ihre Spitzenposition weiter auszubauen.

Begünstigt durch ein positives regionales wirtschaftliches Umfeld mit einer sehr niedrigen Arbeitslosigkeit, hat sich sowohl das Anlage- als auch das Kreditgeschäft erfreulich entwickelt. Ein solides betriebswirtschaftliches Ergebnis lassen die Sparkasse Trier zufrieden auf das zurückliegende Geschäftsjahr 2019 blicken. 175.000 Kunden – Privatkundinnen und -kunden, Unternehmen, Selbständige, Institutionen und Vereine – schenken der Sparkasse Trier ihr Vertrauen. Dies festigte die Position als Marktführer und trieb die wichtigsten Geschäftsfelder positiv an.

Resultierend aus einem Wachstum imKundengeschäft steigerte sich die Bilanzsumme um weitere 198 Mio.
Euro (+ 4,40 %) auf voraussichtlich rd. 4,75 Mrd. Euro. Die Kundenkredite wuchsen auf rd. 3,87 Mrd. Euro (+ 2,6 %). Damit untermauert die Sparkasse Trier ihre wichtige Funktion als Kreditgeber für die heimische Wirtschaft und für ihre Privatkunden. Die Zusagen im Wohnungsbaugeschäft erreichten mit 445 Mio. Euro knapp das Ergebnis des bisherigen Rekordjahres 2015. Trotz der andauernden Niedrigzinsphase stiegen die Kundeneinlagen um weitere 177 Mio. Euro auf 3,57 Mrd. Euro (+ 5,2 %). Die Kunden der
Sparkasse Trier bevorzugen flexible und liquide Geldanlagen.

In einer weiterhin anhaltenden Niedrigzinsphase suchen Anleger Möglichkeiten einer attraktiven Rendite im Wertpapierbereich. Wie auch im vorangegangenen Jahr konnte die Sparkasse Trier 2019 einen starken
Nettozufluss in Höhe von 47 Mio. Euro im Wertpapierbereich verzeichnen.

Zufriedenstellendes Jahresergebnis

Die anhaltende Niedrig- und Nullzinsphase belastet weiterhin stark die Ertragsentwicklung der Sparkasse Trier. Im Zinsüberschuss setzen sich die seit 2016 spürbaren Effekte des Niedrigzinsumfeldes unverändert
fort und eine Umkehr dieser Entwicklung ist derzeit nicht absehbar. Der ordentliche Aufwand steigt aufgrund eines stringenten Kostenmanagements nur leicht an. Das Bewertungsergebnis Kreditgeschäft spiegelt die gute Wirtschaftslage in der Region wieder und liegt im Vergleich zum Kreditvolumen auf sehr niedrigem Niveau.

Nach der Zuführung in den Fonds für allg. Bankrisiken nach § 340g HGB und die Vorsorgereserven nach § 340f HGB verbleibt ein Jahresüberschuss von 6 Mio. Euro. Den – nach einer eventuellen Ausschüttung an
die Träger – verbleibenden Bilanzgewinn verwendet die Sparkasse Trier zur weiteren Aufstockung des Eigenkapitals. Die ausgewiesenen Eigenmittel betragen nach Gewinnzuführung mehr als 10 % der Bilanzsumme.

Kundenbefragung bestätigt große Kundenzufriedenheit
Im vergangenen Jahr wurden in einer telefonischen Kundenbefragung durch ein Marktforschungsunternehmen wichtige Kenngrößen der Kundenzufriedenheit und -bindung sowie der Wahrnehmung der Sparkasse Trier aus Kundensicht abgefragt.

Die Sparkasse Trier erzielte dabei Spitzenwerte im Vergleich zu anderen deutschlandweit untersuchten Banken und Sparkassen. Die Umfrage bestätigt die Strategie der Sparkasse Trier, Präsenz sowohl
in der Fläche als auch im Online-Kanal zu zeigen. Der persönliche Kontakt der Kunden zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sparkasse Trier erhöht nicht nur die Kundenzufriedenheit, sondern führt auch dazu, dass sie ihr Kreditinstitut bewusst weiterempfehlen.

Große Nachfrage im Immobiliengeschäft

Die nach wie vor niedrigen Bauzinsen, die hohe Nachfrage nach Wohneigentum und Grundstücken bei gleichzeitig sinkendem Angebot in der Stadt Trier und den Städten des Landkreises Trier-Saarburg, führten zu einer steigenden Preisentwicklung.

Durch die Neuauflage des Immobilienmarktberichts 2019 sowie des Preisfinders, der dem Verkäufer eine erste kostenfreie Preiseinschätzung seiner Immobilie zur Verfügung stellt, wurde die Sparkasse Trier ihrem öffentlichen Auftrag gerecht, den Immobilienmarkt für die Stadt Trier und den Landkreis Trier-Saarburg transparenter zu machen.

Die Fachkompetenz in der Beratung, die Transparenz in der Tätigkeit gegenüber dem Auftraggeber und Kunden sowie die kurzen Vermittlungszeiten bis hin zu einer erfolgreichen Beurkundung führten dazu, dass die
Durchschnittscourtage trotz wachsender Konkurrenzsituationen auf einem hohen Niveau gehalten werden konnte.

Die Anzahl der vermittelten Immobilien und der Ertrag konnten gegenüber dem Vorjahr gesteigert
werden und stellen somit ein Rekordjahr für die Sparkasse Trier dar. Aufgrund dieser Rahmenbedingungen konnte die Sparkasse Trier erneut ihre Spitzenposition unter den führenden rheinland-pfälzischen Sparkassen festigen. Insgesamt ist die Sparkassen-Finanzgruppe wieder einmal Deutschlands Makler Nummer 1.

Digitalisierung als Erfolgstreiber

Die Digitalisierung der Finanzbranche stellt auch die Sparkasse Trier und ihre Mitarbeiter nahezu täglich vor neue Herausforderungen. Immer mehr Kunden legen immer größeren Wert auf schnelle und einfache Lösungen, die Ihnen mittels digitaler Angebote zur Verfügung stehen. Online-Banking, Mobile Banking oder moderne Zahlungssysteme wie Apple Pay machen dies möglich.

Von den insgesamt 126.642 Privatgirokonten werden inzwischen 73.076 online genutzt – Tendenz steigend. Dafür sprechen auch rd. 7,8 Millionen Besuche der Internetfiliale im Jahr 2019. Das sind im Durchschnitt über 21.000 Besuche an jedem der 365 Tage des Jahres. Ca. 29.000 Kunden der Sparkasse nutzen aktiv die Sparkassen-App, die meistgenutzte Banking-App in Deutschland. Zusätzlich treibt die Sparkasse Trier die Erweiterung ihres digitalen Leistungsangebotes konsequent voran. Mobiles Bezahlen ist seit 2018 für
Kunden mit Android-Smartphone möglich. Seit Dezember 2019 bietet die Sparkasse Trier nun auch Apple Pay an und ermöglicht damit einfache, sichere und vertrauliche Zahlungen.

Hohe Präsenz im Geschäftsgebiet

Integriert in den städtebaulichen Entwicklungsprozess im Trierer Stadtbezirk West hat die Sparkasse Trier ihre Filialen Euren und Römerbrücke in der Eurener Straße 48 zur neuen Filiale West zusammengelegt.
Mit 45 mitarbeiterbesetzten Filialen, 15 weiteren SB-Filialen und zusätzlichen 15 Geldausgabeautomaten-Standorten verfügt die Sparkasse Trier nach wie vor über das dichteste Versorgungsnetz im lokalen Finanzdienstleistungssektor. Die Sparkasse Trier zeigt damit Präsenz und lebt Nähe im Landkreis Trier-Saarburg und in der Stadt Trier.

Nachhaltiges Geschäftsmodell – Verantwortung für Trier und Trier-Saarburg

Seit ihrer Gründung vor über 200 Jahren haben Sparkassen eine nachhaltige Ausrichtung. Lange bevor der Begriff „Nachhaltigkeit“ in Mode kam, haben sie ihr Geschäftsmodell an sozialen und ökonomischen Gesichtspunkten ausgerichtet.

Die Sparkasse Trier erfüllt seit 1825 ihren öffentlichen Auftrag und verbindet betriebswirtschaftliche Leistungsfähigkeit mit wirtschafts- und
gesellschaftspolitischem Engagement.

Zusätzlich zu dem Angebot an nachhaltigen Produkten sichert die Sparkasse Trier die angemessene und ausreichende Versorgung aller Bevölkerungskreise und insbesondere des Mittelstands mit geld- und kreditwirtschaftlichen Leistungen in der Fläche.

Ökonomisch nachhaltig erfolgreich zu sein erfordert auch ökologisch nachhaltig zu handeln. Die Sparkasse Trier achtet konsequent auf die Minimierung ihres Ressourcenverbrauchs. Schwerpunkte werden überall
dort gesetzt, wo Umwelt- und Klimaauswirkungen direkt reduziert werden können. Bei der Gestaltung der Filialen legt die Sparkasse Trier großen Wert auf den barrierefreien Zugang zu ihren Dienstleistungen.

Die Verbundenheit der Sparkasse Trier mit ihrer Heimatregion zeigt sich in ihrem vielfältigen gesellschaftlichen Engagement. Als Arbeitgeber, als Förderer der Wirtschaft, als Auftraggeber, als Steuerzahler und nicht zuletzt als Spender und Sponsor ist sich die Sparkasse Trier ihrer Verantwortung bewusst.

Über eigene Stiftungen, Spenden und Sponsoring wurden im Jahr 2019 erneut etwa 950 Projekte in Stadt und Landkreis mit einem Volumen vonrd. 1,5 Mio. Euro gefördert.

Im Jahr 2019 hat die Sparkasse Trier 2,5 Mio. Euro an ihre Träger – die Stadt Trier und den Landkreis Trier-Saarburg – ausgeschüttet. Für 2020 ist ein Betrag in einer ähnlichen Größenordnung vorgesehen. Die Entscheidung darüber trifft der Verwaltungsrat der Sparkasse Trier im Rahmen der Feststellung des Jahresabschlusses 2019.

Attraktiver Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb

Die Sparkasse Trier zählt zu den wichtigsten Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben der Region. 824 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, von denen 723 im bankspezifischen Bereich eingesetzt sind, bringen sich jeden Tag aufs Neue mit ihren individuellen Stärken ein.

Die Sparkasse Trier legt unverändert einen starken Fokus auf die Personalentwicklung. Die qualitative „Personalentwicklung“ – die Förderung und Entwicklung der Mitarbeiter – wird im Rahmen zielgerichteter strategischer Personalarbeit sehr groß geschrieben.

Als wichtiger regionaler Ausbildungsbetrieb legt die Sparkasse Trier großen Wert auf eine qualifizierte Ausbildung ihrer Nachwuchskräfte. Zum Jahresende 2019 wurden 44 Auszubildende beschäftigt. Ab August 2020
werden statt der geplanten 20 nun sogar 23 Ausbildungsplätze für Bankkaufleute angeboten. Die Sparkasse Trier ist damit einer der größten Ausbildungsbetriebe der Region.

Ausblick
Das Geschäftsmodell der Sparkassen basiert auf Gemeinwohlorientierung und nicht auf Gewinnmaximierung.
Digitalisierung, Niedrigzinsen, Regulatorik, prognostizierter wirtschaftlicher Abschwung und Nachhaltigkeit sind Herausforderungen und setzen Rahmenbedingungen für das Handeln der Sparkasse Trier.

Vor diesem Hintergrund werden die Erträge weiter unter Druck bleiben. Investieren und Kosten begrenzen, Digitalisierung vorantreiben und Beratung stärken, Innovationen forcieren und Sicherheit hochhalten. Im
Kern geht es darum, Kunden bedarfsgerechte Produkte und Lösungen zur richtigen Zeit und über den richtigen Kanal anzubieten.

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