Wegen Coronavirus-Ausreisestopp: Weniger Chinesen im Karl-Marx-Haus

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TRIER. Das Museum Karl-Marx-Haus in Trier bekommt Auswirkungen des in China grassierenden Coronavirus zu spüren. Mehrere größere Reisegruppen aus China hätten Besuche abgesagt, weil sie derzeit nicht ausreisen dürften, sagte die Sprecherin des Museums, Elke Stosse, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Trier.

Die Gruppen wären für Besuche Anfang Februar angemeldet gewesen. Teils hätten sie den Termin nun auf Sommer verschoben.

Das Trierer Museum in dem Geburtshaus des Philosophen und Ökonomen Karl Marx (1818-1883) zieht jedes Jahr viele Chinesen an. 2019 standen rund 8850 in der Besucherstatistik des barocken Wohnhauses. Marx verbrachte die ersten 17 Jahre seines Lebens in Trier. Er gilt als geistiger Vater des Kommunismus.

Die Mitarbeiter im Museum tragen auf eigenen Wunsch nun Mundschutz, wie die Sprecherin sagte. Auf Anraten des Gesundheitsamtes gebe es auch ein spezielles Desinfektionsmittel, das benutzt werde. Es gebe einen Aushang mit Informationen zum Coronavirus in mehreren Sprachen. Mitarbeiter hätten berichtet, dass viele der Chinesen, die in den vergangenen Tagen das Museum besucht hätten, auch Mundschutzmasken getragen hätten. In China ist die Zahl der Infektionen mit dem neuen Virus inzwischen auf gut 6000 gestiegen, bislang starben dort rund 130 Menschen daran.

4 KOMMENTARE

  1. In jedem Kommunismus gibt es Privilegien für Parteifunktionäre. Dafür ist der Kommunismus doch da. Gesetze sowie Ausreisesperren gelten uneingeschränkt für das Fußvolk, jedoch nicht für große ideologische Führer(innen) und deren Kader.
    Also, wenn bald die Seuche nach Trier kommt: Dann KNOTERT und STIPPELT den Virus doch einfach weg.

  2. Klar ist das gut.Aber was ist mit den Geschäften die haben ja auch vieles angepackt !bzw .anpropiert !
    Dann kommt noch dazu das das Virus schon längst kursiert hat bevor wir es erfahren haben!
    Dies ist nun keine Panik mache sondern Realität!!!!

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