Geld der Stadt beim Online-Poker verzockt! Ex-Ordnungsamtsmitarbeiter aus Trier verurteilt

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Symbolbild

TRIER. Wie der SWR berichtet, hat das Trierer Amtsgericht am heutigen Montag das Urteil gegen einen ehemaligen Mitarbeiter des Trierer Ordnungsamtes verkündet. Aufgrund gewerblicher Untreue wurde er zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt.

Der ehemalige stellvertretende Leiter war für Gebühren zur Genehmigung von Gaststätten, Bars und Bordellen zuständig, kassierte das Geld zwischen 2013 und 2017 bar und steckte dieses in die eigene Tasche.

Wie der Anwalt des Angeklagten gegenüber dem SWR berichtet, habe dieser sein sein Vermögen und das Geld der Stadt beim Online-Poker verspielt.

17 KOMMENTARE

  1. Das sind die Zustände im Trierer Ordnungsamt, meine Damen und Herren.
    Da muss man sich nicht wundern dass die nix auf die Reihe kriegen.
    Der Fisch stinkt vom Kopfe und hiess zur damaligen Zeit Jensen.

    • Wenn Sie in Ihrem blinden Gass auf die Fam. Jensen nicht so verbohrt wären, dann würden Sie mal Regestrieren das OB Jensen begonnen hat die unter Schröer festgefahrenen Struckturen in der Verwaltung aufzubrechen. Diese waren jedoch noch so Fest das es Jensen in seiner Amtszeit nicht gelungen ist das Fertigzustellen.
      Oder Sie wissen es(was ja kein Geheimniss ist) und lügen hier absichtlich rum nur um Jensen schlecht dastehen zu lassen

  2. Ordnungsamt ? Da scheint ja wenigstens noch Ordung zu herrschen. Bewährung ? Ahaaaaa .
    Und wer gibt die Kohle zurück ? Die , die, die die Ticktets berappen ?

    • Der Mann zählt zurück.
      Der TV berichtet hier ausführlicher: Die Hauptstrafe besteht darin das der Beamte seinen Status verloren hat und seine Kompletten Ansprüche aus über 25 Jahren Beamtentätigkeit.
      Der Schaden ist also in einem Jahr Ruhestand mit Gewinn wieder drin.

  3. Dass der Kopf des Fischs stinkt, bedeutet noch lange nicht, dass der Rest des Fisches angenehm duftet. § 266 StGB (Untreue) bietet bis zu fünf Jahren Knast, somit wurden hier dem Täter Privilegien eines ehem. stv. Behördenleiters zuteil.
    Privatwirtschaftliche Unternehmer oder GEZ-Preller bekommen da eher keine Bewährung.

  4. Lieber Peter, teils bin ich bei Ihnen denn für mein Empfinden, für meine Meinung, war von Josef Harnisch bis Wolfram Leibe, die habe ich erlebt, nie ein OB schlechter als Klaus Jensen. Eine Zeit, tja, verlorene Zeit. Aber Jensen kann nichts dafür wenn ein Mensch süchtig ist, er im Ordnungsamt arbeitet und Gelder veruntreut. Spielsucht ist schlimm wie jede Sucht, manch einer hat seine Eltern umgebracht um an Geld, zur Suchtbefriedung zu kommen, ES IST EINE KRANKHEIT

    • So schlecht kann der Herr Klaus Jensen ja nicht als Oberbürgermeister gewesen sein. 😉 Jetzt ist er ja Honorarkonsul von Luxemburg und sorgt durch seine Karierre mit dafür, das es und Grenzgänger und Luxemburger so gut in der Region geht. 🙂

  5. Oh und ich dachte immer Klaus Jensen wäre OB gewesen und nicht Dezernent für den Bereich Sicherheit. So kann man sich irren.

    • Ne Sie liegen schon richtig, nur hat ein OB eben die Gesamtverantwortung und da würde dann auch das sogenannte interne Audit dazugehören, um Schwachstellen in der Administration zu identifizieren.
      Eine Schwachstelle war ja hier wohl das fehlende 4-Augen-Prinzip. Der Mitarbeiter geht also hin, kassiert in bar und steckt das Geld ein und keiner merkt dass er das nicht korrekt verbucht.
      Wenn ein zweiter Mitarbeiter die Buchungen hätte gegenchecken müssen, so wird und wurde es auch damals eigentlich überall gehandhabt, wäre das frühzeitig aufgefallen.

      Warum das in Trier nicht so gehandhabt wird – bei der Stadt Trier nachfragen, aber beim Jensen der hat ja immer aus falsch verstandener Menschenfreundlichkeit, die mehr Schaden als Nutzen anrichtete, jeden machen lassen wie er wollte, und da kommen dann solche Auswüche zusammen.
      Das ist wie bei Urlaubsflügen und unseren ins Land strömenden Neubürgern.
      Sie persönlich sind sicher ein netter Mensch, wenn ich sie irgendwo privat treffen würde würde ich sie vielleicht zu einem Kaffee einladen, aber der Sicherheitsbeamte am Flughafen muss davon ausgehen dass Sie ein gesuchter Verbrecher sein könnten, deshalb muss er ihre Identität prüfen.
      Bei unseren Neubürgern müsste man das eigentlich auch, aber jeder der das fordert ist ein Nazi, so weiss man eben von vielen die 2015 ins Land strömten bis heute nicht ihre wahre Identität, das haben Jensen, Dreyer und Gesinnungsgenossen erfolgreich verhindert.
      Da kann man sich dann schon vorstellen dass die Verwaltungsabläufe in Trier ähnlich naiv und kontrollfrei waren. Aber gut, in Frankfurt ist auch die SPD an der Macht, da schacherte der OB, auch SPD, seiner Frau eine halbe Million EUR Jahresgehalt samt Dienstwagen zu, vielleicht ist das bei den SPD-Genossen einfach Teil des Systems.

  6. Klaus Jensen war ein guter, ruhiger und besonnener OB, der nicht ständig auf Medienpräsenz aus war, aber mit dem wohl schwierigsten Stadtvorstand (Birk, Egger, K-T) zu kämpfen hatte.

    • Richtig. Diese Grabenkämpfe haben ihn viel wichtige Zeit und Kraft gekostet.
      Dazu das Erbe eine Verwaltung zu führen die sich in 30 Jahren unter Schröer und Zimmermann quasi verselbstständigt hatte. Die Verwaltung war doch ein Staat im Staate und konnte quasi tun was ihr beliebte. Die einzigste Vorazssetzungen war: Die Herzensprojekte vom Chef(z.b. Domfreihof, Kornmarkt, LGS) nach dessen Vorstellungen umsetzen.

      • Sicher wird der Titel von Jensens Autobiographie lauten:
        Klaus Jensen Mein Leben als Bürgermeister – Ich war Opfer der äusseren Umstände und schuld sind immer die anderen

  7. Und der kleine Angestellte bei der Kreisverwaltung, der seinerzeit 100000 Euro Schmiergeld annahm, bekam 5 Jahre!!!!!!! Schon seltsam! Denn jeder weiß, dass die Dunkelziffer bei der Unterschlagung bedeutent höher war/ist!

    • Der kleine Angestellte hat aber nach den 5 Jahren seine Rente bekommen.
      Der Beamte hier bekommt keinen Cent Pension. Weil ihm die gestrichen wurde. Also 25 Jahre für nix.
      Dazu kommt: Frau weg, Haus weg, Kinder weg. Da sind 1,5 Jahre nur Symbolisch.

      • Das ist eine wichtige Information! Danke. So fühlt sich das Postengeklüngel gleich ein gutes Stück weniger allmächtig an. Wieso fehlt diese Info in den meisten Medienberichten?

      • Ja der arme Beamte verliert seine Pension und der arme Angestellte muss 5 Jahre in den Bau.
        Schätze mal beide wussten auf was sie sich da eingelassen haben, und da hält sich mein Mitleid mit Beiden in Grenzen.
        Denke mal der Unterschied Rente und Pension ist bekannt, ebenfals wie sie zustande kommen.

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