AKTUELL: Schwerverletzte Radfahrerin am Verteilerkreis Trier-Nord

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Foto: Monika Skolimowska/dpa-Archiv

TRIER. Wie die Polizei mitteilt, kam es am heutigen Montagmorgen, 27. Januar, gegen 7 Uhr im Bereich des Verteilerkreises Nord zu einem Verkehrsunfall, bei welchem eine 48-jährige Fahrradfahrerin aus der Stadt Trier verletzt wurde.

Nach ersten Erkenntnissen der zuständigen Polizeiinspektion Trier, befuhr die Radfahrerin die rechte Spur des Verteilerkreises und wurde von dem PKW einer 53-jährigen Autofahrerin aus der Verbandsgemeinde Schweich, die gerade in den Verteilerkreis einfahren wollte, erfasst. Durch ihren Sturz, erlitt die Radfahrerin, welche bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch hilfsbereite Verkehrsteilnehmer versorgt wurde, vermutlich schwere, jedoch glücklicherweise keine lebensbedrohliche Verletzungen.

Da der Verteilerkreis während der Unfallaufnahme für ca. 30 Minuten in Teilen für den Verkehr gesperrt werden musste, kam es im morgendlichen Berufsverkehr zu teilweise erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Im Einsatz waren, neben zwei Streifenteams der Polizeiinspektion Trier, ein RTW und ein Notarzt.

23 KOMMENTARE

  1. Ich befahre mit meinem Rad diese Strecke auch jeden morgen.

    Was lebensgefährlicheres wie dieser Bereich gibt es kein zweites Mal in Trier.

    Habe auch schon jede Menge Vollbremsungen hinter mir, weil, obwohl man ausreichend beleuchtet ist, an dieser Stelle rücksichtslos in den Verteilerkreis eingefahren wird.

    Hier müsste zusätzlich Randhinweis Schilder und Strassenbeleuchtungen angebracht werden.

    Hier sieht man Mal wieder was die Stadt Trier für ein beschissenes Fahrradkonzept hat.

    • Mit Verlaub ich verstehe das nicht. Wenn sie vom Lidl z.b. nochmal zum Lidl rundfahren möchten, nur mal so dann sind dort doch Radwege am Verteilerkreis mit Kombi- Zebrastreifen für Fussgänger und Fahrradfahrer, hier müssen sie zur Überquerung nicht absteigen. Wenn sie das Teilstück am Nells Park kurz Richtung Ruwer fahren dann können sie ihr Rad kurz schieben auf die andere Seite der Löbstr und können durch den Tunnel die Autobahn unterfahren. Sie sind jetzt beim ehemaligen Riverside und überfahren eine wenig befahre Strasse Richtung Ratio, hier ist ein Radweg. Jetzt bietet sich wieder ein kleiner Tunnel an, sie fahren nach links und sind wieder bei Lidl. Das ist doch toll gemacht es sein denn ich bin zu faul mal mir etwas Mühe zugeben und 100m weiter zu fahren als im Kreisverkehr. Meine Gesundheit wäre es mir wert

      • Die Verkehrsführung für Radfahrer ist dort eine einzige Katastrophe. Eine Flickschusterei an Radwegfragmenten, die Ihresgleichen sucht.
        Wenn man von Nord aus in die Herzogenbuscher Straße möchte, fährt man mit dem Auto in den Kreisel und dann die 3. Ausfahrt heraus. Streckenlänge: 350m.
        Fährt man diese Strecke nun mit dem Fahrrad, müsste man in der Loebstraße rechts hinter einem Buswartehäuschen unter der Autobahn durch, dann scharf links über einen Wirtschaftsweg über die Ausfahrt zum Gewerbegebiet und Ratio (ohne abgesenkte Bordsteine) bis auf Höhe des Hotels fahren, dann wieder scharf links um nochmals unter der Autobahn durch einen weiteren dunklen und engen Tunnel fahren, um dann am Lidl wieder Richtung Norden parallel zur Autobahnabfahrt fahren und den Lidl Parkplatz halb umfahren, um dann an der Ausfahrt man Kreisel herauszukommen. Fahrtstrecke: 650m.
        Umgekehrt ist es nicht ganz so schlimm, aber dafür hat es weder abgesenkte Bordsteine, noch zeitgemäße Markierungen, die dem Radfahrer Vorfahrt gewähren, wenn er sich auf einem der wenigen Radwegfragmente im Kreisel befindet.
        Das hat also nichts mit Faulheit zu tun, sondern ist eher Diskriminierung von Radfahrern. Kein Autofahrer würde für unter gleichen Bedingungen (Start: Loebstr., Ziel: Lidl) erst die Ausfahrt um Ratio nehmen, einmal um das Hotel fahren, um dann wieder im Kreisverkehr zu landen und die nächste Ausfahrt zu nehmen.

          • Eine Autobahn für Radfahrer? Sie merken es selber, ne?
            Was aber schön wäre, wenn man als Radfahrer direktere Wege ohne unsinnige und zeitraubende Umwege hätte, wie man sie auch als Autofahrer hätte.

        • Sie müssen doch gar nicht um das Hotel fahren, was ein Quatsch ist das denn hier bitte? Fahren sie doch das mal Intelligent ab

  2. ich hatte dort nie ein Problem sowohl im Auto als auch fahrradfahrend. Dort gibt es Fahradspuren, dort gibt es Zebrastreifen. Halte ich mich dort auf, achte auf den Verkehr,bremse, einige mich mit den Autofahrern dann ist das sehr, sehr sicher. Bin ich aber HardcoeXtrme Fahrer. Nee das ist wie sagen die Grünen ein “ Einzelfall“, das kommt einfach mal vor

    • Geschmacklos, dieser Kommentar. Einfach geschmacklos. Und peinlich.
      Dem Text ist zu entnehmen, dass der Radfahrerin die Vorfahrt genommen wurde. Welcher Vorgang in ihrem Hirn zu diesem empathislosem Kommentar führt und die Schuldfrage umdreht, sollte mal untersucht werden. Anhand ihrer zahlreichen anderer Kommentare fände ich es sehr gefährlich, wenn Sie ein Fahrzeug führen sollten. Zum Glück ist die Mehrzahl (wenn auch nicht die ganz große, aber ein höherer Teil) der Autofahrer nicht so drauf wie Sie!
      Soweit ich weiß, gibt es an diesem Kreisverkehr auch keinen Radweg, denn diese enden entweder vor dem Kreisel, auf Gehwegen oder unter der Autobahn im Nichts.
      Der Radfahrerin gute Besserung!

      • Lieber Sascha ,führe zur Zeit 5 Fahrzeuge und fahre seit Jahrzehnten unfallfrei ohne rum zu krauchen. Was mir allerdings in all den Jahren negativ auffiel waren die Fahrradfahrer die sich an keine Vorschriften halten und immer nur auf Auto – und Motorradfahrer schimpfen. Letzens kam mir doch glatt einer in der Südallee entgegen , maulend .
        Ich warte schon gespannt auf Ihre Antwort zu meinem Fuhrpark.

        • Herzlichen Glückwunsch! Das ist in Trier aber eine Leistung. Ich fahre nicht unfallfrei, da mir entweder unaufmerksame Autofahrer direkt ins Auto gefahren sind oder mir die Vorfahrt genommen haben. Lezteres auch schon, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs war. Mit einem anderen Radfahrer bin ich dagegen noch nie verunfallt, weder im Auto noch auf dem Rad oder zu Fuß.
          Richtig ist, dass viele Radfahrer aus welchen Gründen auch immer die Verkehrsregeln missachten. Dies trifft aber auf die Leute genauso zu, wenn sie im Auto sitzen. Und das ist leider statistisch die Mehrheit. Der Punkt ist dabei nur: Wenn Radfahrer scheiße fahren, gefährden die in erster Linie sich selbst. Wenn Autofahrer scheiße fahren, gefährden die in erster Linie andere.
          Es ist schön, dass Sie genug Kohle haben, um Auto sammeln zu Ihrem Hobby zu machen. Dadurch finanzieren Sie mit Ihren Steuern ja auch das System, das ist gut. Und solange die Fahrzeuge alle ordentlich geführt werden, TÜV haben, usw. – Sie können ja ohnehin nur eines auf einmal fahren – ist doch alles gut.

    • Da kann ich mich Sascha nur anschließen. Ihre Kommentare sind schon mehr als seltsam, oft sehr geschmacklos und hetzerisch…

      Da hab ich doch was passendes zum Thema „Fahrradrambos“von Ihnen gefunden:

      jottpee , der echte 24. Januar 2020 at 8:25 :
      „doie ganz alten Opas und Omas ? Du H…l , mit dir würde ich gerne mal die Eurener Büsch hochbrettern und Dir zeigen was die alten Opas können weil sie auf nem alten Velo fahren gelernt haben.
      In diesem Sinne hoffe ich dass Deine Enkel dich mal weghupen“

      …erst nachdenken, dann schreiben… (oder besser nicht schreiben!)

      • noch besteht freie Meinungsäußerung , auch wenn Ihnen das nicht gefällt. Und zum Kommentar“weghupen“ …anscheinend nicht verstanden, gell ?

  3. Ein Fahrradfahrer darf überhaupt nicht auf dem Zebrastreifen fahren. Wie man weiß, schiebt man dort sein Rad. Man wundert sich immer, wie wenig Verkehrsteilnehmer die Regeln kennen. Manche Unfälle können vermieden werden, wenn man sich daran hält

    • Das war hier aber nicht der Fall das die Dame, da kein Radweg zw. Loebstr. und Lidl vorhanden ist, vollkommen vorschriftsmäßig auf der Straße gefahren ist.
      Ob sie jetzt nur 90 ca.statt des, ais der Rechtssprechung ableitbsten 100 cm. Mindestabstand zum Rand hatte und ob das dann Unfallrelevant wäre kann ich nicht beurteilen.

  4. @Rainer P

    Deine Aussagen sind nicht zutreffend.

    An dieser Stelle sind

    Keine Fahrradspuren
    Keine Zebrastreifen
    Keine Strassenbeleuchtungen

    Dort wird rücksichtslos in den Verteilerkreis hineingefahren

    • Doch. die Parkstrasse hat ab Anfang Thyrsusstr, Radwege auf beiden Seiten, die Herzogenbuscherstrasse sogar neue, gute ausgebaute Radwege auf beiden Seiten. Die Löbstr. hat eigens eine toll ausgebaute Unterführung für Richtung Mosel oder Ratio ( Kostet 50m Umweg) und einen Radweg, toll ausgebaut entlang der Autobahn. Im Kreisverkehr ist überall Radweg ausser beim Autobahnzubringer ( deswegen die Unterführung ). Strassenbeleuchtung gibt es dort keine, das ist richtig. Man kann von Anfang Wasserweg bis weit hinter Ruwer auf tollstem Asphalt mit dem Fahrrad fahren

  5. Aus dem Text erkenne ich die genaue Örtlichkeit nicht. Herzogenbuscher Straße und Parkstraße haben Zebrastreifen, die restlichen nicht, wozu auch?

  6. Nein das war da wo man von der autobahn rein kommt, habs von weitem gesehen heut morgen, ganz schlimm…
    Aber da isses auch dermaßen schlecht beleuchtet.. und dann wie heut morgen, dunkel, regen, alles spiegelt,,, da geht son kleines fahrradlicht schnell mal unter wenn man nicht richtig schaut..
    Der Frau alles Gute…

  7. Es gibt als Fahrradfahrer generell ganz einfach 2 Möglichkeiten:
    1. Man besteht auf sein Recht, überall fahren zu dürfen und lebt gefährlich oder
    2. man zieht den kürzeren und nimmt einen kleinen, sicheren Umweg über die andere Straßenseite/Zebrastreifen etc. in Kauf….
    Verkehrsmittel Nr. 1 ist und bleibt nun mal das Auto, auch wenn das manch einem nicht in den Kram passt.

  8. Ich fordere, dass schlecht rasierte Muttis, ihre Balgen mit Fahrradanhänger in den Waldorfkindergarten in Stadtnähe bringen dürfen.Im Stau…Mutti ist vorne, radelt gemächlich

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