Kritik sorgt für Wirbel: Vorwürfe zum Umgang mit sexuellen Übergriffen an Schulen

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MAINZ. Aussagen der FDP-Bildungspolitikerin Helga Lerch zum Umgang mit Lehrern nach sexuellen Übergriffen gegen Schüler haben für Wirbel gesorgt und sind beim Bildungsministerium in Mainz auf harschen Widerspruch gestoßen.

Die frühere Schulleiterin Lerch, die mittlerweile bildungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion ist, hatte am Donnerstag im Landtagsausschuss für Gleichstellung und Frauenförderung erzählt, dass die Schulaufsicht ADD nach ihrer Erfahrung lange zögere, Kollegen aus dem Schuldienst zu entfernen. Oft komme es zu Versetzungen an andere Schulen, später kehrten Lehrer wieder an eine Schule in der Region zurück, in der die Betroffenen wohnten. Zuvor hatte die «Rhein-Zeitung» berichtet.

Das Bildungsministerium teilte am Freitag mit, Lerchs Ausführungen träfen nicht zu. «Wir weisen sie entschieden zurück.» Der parlamentarische Geschäftsführer der oppositionellen CDU-Fraktion, Martin Brandl, forderte eine Sondersitzung des Bildungsausschusses.

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