Aus dem Fernbus in die JVA – Trierer Bundespolizei vollstreckt zwei Haftbefehle

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TRIER. Wie die Bundespolizei Triermitteilt, wurden am gestrigen Dienstag gleich zwei Haftbefehle vollstreckt.

Ein 32-jähriger Moldauer wurde im Stadtgebiet Trier, nach Einreise mit einem Fernreisebus aus Luxemburg, verhaftet. Er wurde im Juni 2019 vom Amtsgericht Hannover wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz verurteilt. Weiterhin liegt ein Abschiebhaftbeschluss des Ausländeramtes Hildesheim vom November 2019 vor.

Ermittlungen ergaben, dass er nicht im Besitz eines Aufenthaltstitels für Deutschland ist, somit unerlaubt einreiste. Den haftbefreienden Betrag in Höhe von 240 Euro konnte er nicht bezahlen; er wurde für die nächsten 24 Tage zur JVATrier verbracht. Die zuständige Ausländerbehörde wurde, zwecks Einleitung
ausländerrechtlicher Folgemaßnahmen bei Entlassung, über den Verbleib der Personinformiert. Ein erneutes Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise/unerlaubtem Aufenthalt wurde eingeleitet.

Kurz nach Mitternacht wurde ein 27-jähriger Rumäne, nach Kontrolle durch den Zoll Bitburg, der Bundespolizei übergeben. Gegen den bereits mehrfach wegen Diebstahlsdelikten in Erscheinung getretenen Mann lag ein Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Kleve wegen schweren Bandendiebstahls – er hatte gemeinschaftlich aus einem LKW Diebesgut im Wert von 15.000 Euro entwendet – vor. Nach Vorführung beim Amtsgericht Trier und Beschlussfassung durch die Richterin wurde er in die JVA Trier verbracht.

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