Unfall bei Treibjagd in Kröv: Jäger durch Geschossteile verletzt

12
Foto: dpa-Archiv

KRÖV. Am Samstag, den 18.01.2020 wurden gegen 13.45 Uhr der Rettungsdienst und die Polizei Bernkastel-Kues wegen eines Jagdunfalls in einem Jagdrevier auf dem Kröver Berg alarmiert.

Im Rahmen einer Treibjagd von Schwarzwild sei eine Person bei der Schussabgabe auf eine Rotte Wildscheine verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen hat sich bei dem gezielten Schuss auf ein Wildschwein und dem anschließenden Eindringen des Projektils in das Erdreich ein Teil des Projektils gelöst und einen an der Jagd Beteiligten im Bereich des Halses verletzt.

Der Verletzte wird mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Trier verbracht. Nach weiteren Untersuchungen kann jedoch Entwarnung gegeben werden, der Verletzte habe lediglich eine Fleischwunde davongetragen und großes Glück gehabt. Im Einsatz waren der Rettungshubschrauber, der Rettungsdienst und die Polizei Bernkastel-Kues.

12 KOMMENTARE

  1. Wenn das Projektil so nah war das Splitter davon einen anderen verletzen konnten hätte der Irre pardon Jäger gar nicht schiessen dürfen, aber wir wissen ja, wenn ein Jäger im Blutrausch ist ist er nicht zu stoppen.
    Ich würde gerne mal ein paar Jäger bis auf die Unterhosen ausziehen und dann mit Hunden durch den Wald hetzen, damit sie auch mal die andere Seite kennen lernen, am besten ein paar fette mit Bierbauch und dünnen Altmännerbeinen.

  2. @Heike: Was ist das denn für ein total kranker Kommentar??? Mal drüber nachdenken, was man so alles postet! Tzzzz,….unmöglich.

    • Nicht Heikes Kommentar ist krank, die Einstellung aus der ein Jäger heraus zum Jäger wird. Ein normaler Mensch hat Besseres in seiner Freizeit zu tun. Wären alle Jäger Staatsangestellte gäbe es diese Problematik nicht, aber wenn jemand so bekloppt ist
      – Geld für die Pacht eines Reviers auszugeben
      – einige 10tausend Euro für Jagdausbildung, Waffe, Ausbildung an und Aufbewahrung derselben usw.
      – und dann noch nächtens oder am WE nix Besseres zu tun hat als Tiere zu töten
      und dann noch denken sie tun der Natur einen Gefallen

      …dann muss jedem krank sein wo das Kranke ist.

  3. Bedenklich finde ich, daß selbst Menschen, die schon seit Jahren in psychiatricher Behandlung sind, ganz einfach eine Waffenschein machen können, um sich dann als Jäger oder Jagdhelfer zu betätigen.
    Einmal erworben, findet auch bei der teils schon sehr betagten Jägerschaft, keinerlei Tüchtigkeitsprüfungen mehr statt.

  4. es sind feige Menschen…vom Hochsitz schießen , lungern…. gibt denen doch mal die Möglichkeit Auge zu Auge ne Wildsau zu töten , ohne Waffe. Außerdem fahren die Jäger mit ihren privaten Fahrzeugen im Wald rum, genauso so ne Unverschämtheit.

    • Aus dem Hinterhalt Tiere töten und dann noch denken das sei toll, das ist total gestört und feige. Und dann noch die Knochen eines toten Tiers in die Wohnung hängen, abartig und krank.

  5. Da sind ja wieder unsere realitätsfernen Helden. Diese tierlieben, Co² neutralen super Veganer die aber wahrscheinlich schon heute wieder lecker Billigfleisch in der Pfanne haben und morgen dann noch den „guten“ Globus Fleischkäse für 1,00€ essen, gerne auch mit Käfig-Spiegelei. Billig muss es sein und schön weit weg von der Realität.
    Fleisch kommt aus der Kühltheke, Milch aus der Packung, Strom aus der Steckdose… ??? Was ist krank?

    • Genau SO ist es, wie du es schreibst, EU-Romantiker!!!

      Von klein an bin ich unter Jägern groß geworden und habe solche Jäger und aber auch solche Jäger kennengelernt. Aber was hier manche schreiben, ist totaler Unsinn und total an der Realität vorbei.
      Ich bin selber tierlieb und ein großer Tierfreund, aber hier alle Jäger über einen Kamm zu schären, ist reine Stammtisch-Dummschwätzerei!!! Und Ausnahmen gibt es überall.

      Ein Vorredner schreibt von Blutrauch-also ich habe noch keinen Jäger im Blutrausch erlebt. Da muß ich mich wegschmeissen vor lachen…

      Jemand anders schreibst von „daß selbst Menschen, die schon seit Jahren in psychiatricher Behandlung sind, ganz einfach eine Waffenschein machen können, um sich dann als Jäger oder Jagdhelfer zu betätigen.“- Das ist schlicht weg falsch! Und wenn man nicht den Unterschied zw. einem Waffenschein, einem Jagdschein und einer WBK (=Waffenbesitzkarte) kennt, sollte man auch nicht so einen Mist schreiben. Und in wie weit die psychische Eignung besteht, eine Waffe zu besitzen, wird ganz sicher überprüft. (Wenn natürlich Sachbearbeiter in der Verwaltung fehlen, ist das wieder eine andere Sache).

      Aber Hauptsache was posten, ohne zu wissen, was man schreibt.
      Ich könnte jetzt o.g. Beiträge weiterhin zerlegen und widerlegen, aber das ist mir eindeutig zu doof.
      Denn manche Menschen wollen oder können nicht vertehen.

  6. @ Patrick!
    Entschuldigung, es waren psychich kranke Menschen die den Jagdschein erworben haben, ich könnte die Namen nennen. Ich würde die mir bekannten Fällen als nicht geeignet einstufen, weder für eine Waffenbesitzkarte, noch für einen Waffenschein oder Jagdschein. Mit fehlenden Sachbearbeitern ist dies nicht entschuldbar.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.