Ausverkauft: Agenda Kino Reihe 2020 in Trier startet erfolgreich

0
Foto: Climate Warriors / Trailer.

TRIER. Im ausverkauften Kinosaal mit 150 Zuschauern startete am 13.1. die Agenda Kino Reihe 2020 mit dem Film „Climate Warriors“. In Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung und der Lokalen Agenda 21 e.V. zeigten die Paten den 2018 von Karl-A. Fechner Film gedrehten Dokumentarfilm zur Energiewende.
Paten dieses Filmabends waren: Greenpeace Trier (Hauptpate), Lokale Agenda 21 e.V., BUND, Antiatomnetz, Themenschwerpunkt Schöpfung – KEB Bistum Trier, Animal Liberation und AStA für Nachhaltigkeit der Uni Trier.

Der Film belegt in vielen Beispielen, dass heute bereits eine Umstellung von fossilen Brennstoffen hin zu erneuerbaren Energien technisch möglich ist. Leider stehen dieser Energiewende oft menschliche Gier und ungerechte Machtverhältnisse im Weg. Wie kann sich die Menschheit von diesen Strukturen lösen? Eine globale Veränderung kann nach dem Film nur durch eine Bewegung aus dem Volk entstehen. „Climate Warriors“ porträtiert unterschiedlichste Menschen, die jetzt schon handeln. Alle verfolgen ein gemeinsames Ziel: den Umstieg auf 100% erneuerbare Energien. Und das schaffen alle auf ihre ganz individuelle Art. Arnold Schwarzenegger als Gouverneur von Kalifornien; Ein Jugendlicher, der vor den UN Reden hält; Eine Wissenschaftlerin, die unterhaltsame Youtube Videos macht, um die Fakten der Umweltforschung zugänglich zu machen; Ein Mann, der Solaranlagen auf einem ehemaligen Militärstützpunkt installiert. Der Film gibt den unermüdlichen Kämpfer*innen für eine nachhaltige und gerechte Zukunft eine Stimme. Sie alle sind absolut unterschiedlich und doch nicht anders als der Zuschauer im Kinosaal. So gelingt es dem Film eine von Positivität geprägte Aufbruchsstimmung zu schaffen.

Der Film zeigt, dass wir viel selbst in der Hand haben und gemeinsam und organisiert eine Energie Revolution möglich ist.

Die Aufbruchsstimmung spiegelte sich auch in dem für das Agenda Kino nach dem Film stets stattfindenden Gesprächsaustausch wider. Das Publikum hinterfragte kritisch, was tatsächlich machbar und die beste Lösung zur Energiewende sei. Etliche Handlungsmöglichkeiten wurden von den Zuschauern selbst vorgeschlagen. Zum Beispiel die Teilnahme an einem Vortrag, den Stromanbieter zu wechseln oder an Aktionen teilzunehmen, wie beispielsweise „Ende Gelände“. Außerdem wurden unterschiedlichste Filme zur Thematik vorgeschlagen und dazu aufgerufen sich mit einer effektiven Wärmespeicherung des eigenen Wohnraums auseinanderzusetzen.
Im Foyer gab es im Anschluss noch angeregte Gespräche zwischen den

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.