FCK: Stadt fordert Ausgleich für Senkung der Stadionpacht

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KAISERSLAUTERN. Für eine weitere Senkung der Stadionpacht zugunsten des Fußball-Drittligisten 1.FC Kaiserslautern fordert die Stadt Kaiserslautern im Gegenzug einen Wertausgleich. Am kommenden Montag steht das Thema in einer Stadtratsritzung (16.00 Uhr) auf der Tagesordnung. Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD) erklärte, das finanzielle Entgegenkommen der Stadt sei wiederholt zu Lasten des Finanzhaushalts erfolgt. Die Kompensation soll in Form von Aktien der Kapitalgesellschaft des 1. FCK geschehen.

Das Fritz-Walter-Stadion, für die Weltmeisterschaft 2006 ausgebaut, befindet sich seit dem Jahr 2003 im Besitz der Kommune. Aufgrund einer finanziellen Schieflage war der Fußballverein zum Verkauf gezwungen. Aufgrund des sportlichen Niedergangs des Fritz-Walter-Clubs zahlt dieser seit Jahren weniger als die ursprünglich vereinbarte Pacht von jährlich 3,2 Millionen Euro.

Aktuell beträgt die Miete in der 3. Liga 425.000 Euro, die Differenz von 2,8 Millionen Euro gleicht bisher die Stadt aus. In einer Sitzung des Stadtrats am 3. Februar soll voraussichtlich darüber entschieden werden, zu welchen Konditionen der Vertrag über die laufende Spielzeit hinaus verlängert wird.

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