In der Bundesliga war die Hinrunde spannend wie nie

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Symbolbild // Foto "dpa"

In den vergangenen Jahren war es in der Bundesliga oftmals gerade im Kampf um die Meisterschaft nicht besonders spannend. Das war in der aktuellen Hinrunde der Saison 2019/2020 aber zumindest ganz anders. Denn insgesamt haben sich gleich vier Vereine so positioniert, dass sich diese weiterhin noch Chancen auf den Titelgewinn machen dürfen. Abgesehen davon deutet aber auch im Kampf um die internationalen Plätze und im Abstiegskampf nach dieser Hinrunde alles auf Spannung bis zum letzten Spieltag hin. Als Herbstmeister ging diesmal übrigens durchaus ein wenig überraschend RB Leipzig in die kurze Winterpause. Wer auch in dieser Pause ein wenig Nervenkitzel erleben will, der kann ja mal ein neues online Casino besuchen und dort zum Beispiel am Rouletttisch sein Glück herausfordern.

RB Leipzig war die beste Mannschaft der Hinrunde
In Leipzig hat seit dieser Spielzeit also Julian Nagelsmann im sportlichen Bereich die Verantwortung. Bei den Roten Bullen wollte man den jungen Trainer aus Hoffenheim unbedingt haben, um auch durch diesen neuen Input die nächsten Schritte zu gehen. Allerdings haben wahrscheinlich selbst dir größten Optimisten im Verein nicht daran geglaubt, dass es auf Anhieb speziell in der Bundesliga so beeindruckend laufen würde. Schließlich spielte RB Leipzig eine ganz starke Hinrunde und sicherte sich dadurch die inoffizielle Herbstmeisterschaft. Insgesamt reichte es für die Leipziger für elf Siege und vier Unentschieden, während man sich nur zweimal geschlagen geben musste. Dabei kassierte RB Leipzig einmal daheim gegen ein wieder erstarktes Schalke 04 eine Niederlage und auswärts unterlag man in einem Spiel beim SC Freiburg. Zuletzt blieb RB Leipzig aber gleich achtmal hintereinander ungeschlagen und ging dadurch vor Borussia Mönchengladbach und Bayern München als Tabellenführer aus der Hinrunde hervor.

Bayern München nur Tabellendritter
Der amtierende Meister Bayern München konnte in dieser Hinrunde längst nicht immer überzeugen und das kostete bereits früh in der Hinserie Trainer Niko Kovac den Job. Als Nachfolger beförderte man bei den Bayern dann Hansi Flick, der die Mannschaft insgesamt wieder deutlich stabilisieren konnte. Aus diesem Grund entschloss sich die Führungsetage des Rekordmeisters auch dafür zumindest bis zum Saisonende weiter auf Flick als Cheftrainer zu setzen. Wobei die Bayern auch nach dem Trainerwechsel nicht immer überzeugen konnten. Denn im Rahmen des 14. Spieltages gab es zunächst eine Heimpleite gegen Bayer Leverkusen und danach verlor man auch bei Borussia Mönchengladbach mit 2:1. Im Schlussspurt der Hinrunde gab es dann aber immerhin noch drei Siege hintereinander für den Titelverteidiger, der sich aber trotzdem hinter RB Leipzig und auch Borussia Mönchengladbach auf dem 3. Tabellenplatz einreihen musste. Der Rückstand der Bayern auf den aktuellen Tabellenführer beträgt vier Punkte, sodass sich Bayern München in der Rückrunde ganz schön ins Zeug legen muss, wenn es doch noch mit der Titelverteidigung klappen soll.

Schalke 04 zurück im Kampf um Europa
Bei Schalke 04 hoffte man nach einer katastrophalen Vorsaison auf einen erfolgreichen Neuanfang unter Trainer David Wagner. Der Coach hatte zuvor bei Huddersfield hervorragende Arbeit geleistet und den Verein zunächst in die Premiere League gebracht und dann auch nach dem Aufstieg in der höchsten englischen Liga halten können. Auf Schalke hat David Wagner in der Hinrunde auch sofort für einen deutlichen Aufschwung gesorgt und die Knappen immerhin wieder auf den 5. Tabellenplatz geführt. Die Verantwortlichen halten sich aber trotz dieser hervorragenden Entwicklung zurück und wollen weiterhin zumindest offiziell nicht von einer Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb sprechen. Das sehen die Anhänger aber natürlich ganz anders und so dürfte es nach einer starken Vorrunde aus Fansicht schon darum gehen, dass man sich am Ende zumindest für die Europa League qualifizieren kann.

Im Tabellenkeller ging es in der Hinrunde eng zu
In der Hinrunde hatte vor allem der Aufsteiger Paderborn große Probleme sich in der höchsten deutschen Spielklasse zu behaupten. Dabei zeigten die Paderborner oft durchaus gute Leistungen und gefielen mit einem offensiven Spielstil, aber am Ende zählen im Fußball halt doch vor allem die Ergebnisse. Hier gab es für Paderborn nur drei Siege und drei Remis, sodass man die Hinrunde als Tabellenletzter abschloss. Auf dem vorletzten Tabellenplatz steht überraschend Werder Bremen, das eigentlich auch in dieser Spielzeit im Kampf um die Europa League mitmischen wollte. Aber die Bremer konnten in keiner Weise an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen und so reichte es in der kompletten Hinserie für Werder Bremen nur für drei Siege und fünf Unentschieden. Auf dem Relegationsplatz befindet sich nach einer enttäuschenden Hinrunde Fortuna Düsseldorf, das die eigenen Erwartungen in keiner Weise erfüllen konnte.

Abstiegskandidaten hoffen auf erfolgreichen Rückrundenstart
Aber trotz aller Probleme haben auch diese Mannschaften in der Rückrunde alle noch die Chancen den Klassenerhalt zu schaffen. Schließlich geht es im Tabellenkeller äußerst eng zu. Entsprechend könnten die drei genannten Vereine mit einer erfolgreichen Serie schnell wieder die Abstiegsränge verlassen. Für Paderborn ist die Lage jedoch schon recht kritisch, weil der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz vor dem Rückrundenstart bereits fünf Punkte beträgt. Aus diesem Grund brauchen Trainer Steffen Baumgart und seine Mannschaft möglichst schnell in der Rückrunde erste Erfolge, wenn man nicht komplett den Anschluss auf das rettende Ufer verlieren will.

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