Versuchter Trierer Schatzraub: Zahlreiche Hinweise nach ZDF-Sendung

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Foto: dpa-Archiv

TRIER. Im Fall des versuchten Raubs des Trierer Goldschatzes aus dem Rheinischen Landesmuseum sind nach Ausstrahlung der ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY… ungelöst» zahlreiche Hinweise eingegangen. «Wir haben etwa 35 Hinweise – das ist schon eine Hausnummer», sagte Polizeisprecher Uwe Konz am Donnerstag. Die Ermittler müssten nun die Tipps auf ihre Qualität prüfen. «Dazu wollen wir den Kolleginnen und Kollegen mal acht Tage Luft lassen.»

Unbekannte waren am 8. Oktober 2019 durch ein Fenster in das Museum in Trier eingebrochen. Trotz brachialer Gewalt gelang es ihnen nicht, im Münzkabinett den Glaskubus zu öffnen. Sie flohen ohne Beute und ließen zwei Vorschlaghämmer, zwei große Schraubendreher und ein Brecheisen zurück. Ein Video zeigt zwei mutmaßliche Täter.

«Einige der neu eingegangenen Hinweise hatten wir bereits zuvor selbst überprüft», sagte Konz. Man schaue sich aber jeden Tipp an. Der Fall war am Mittwochabend in «Aktenzeichen XY… ungelöst» gezeigt worden. Die Ermittler rechnen mit professionellen Tätern. «Wir gehen von einem hohen Organisiertheitsgrad aus. Daher ist die Tat auch der Bandenkriminalität zugeordnet», hatte Konz gesagt.

Der Trierer Goldschatz umfasst gut 2600 Münzen aus purem Gold. Er ist rund 18,5 Kilogramm schwer und dem Museum zufolge der weltweit größte noch existierende Goldschatz der römischen Kaiserzeit.

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