Schuhbeck mag Fasching: «Als Bayer für jede Gaudi zu haben»

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Starkoch Alfons Schuhbeck (70) hat Spaß an Karneval: «Na klar, als Bayer ist man doch für jede Gaudi zu haben, auch wenn für uns der Frohsinn eher mit „O’zapft is“ als mit „Helau“ beginnt», sagte Schuhbeck der Deutschen Presse-Agentur in Trier. Dort bekam er in der Nacht zu Sonntag bei einer närrischen Gala den Kaiser-Augustus-Orden der Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval (ATK) verliehen. «Der Fasching gehört zum guten alten „Leben und leben lassen“», sagte der Bayer. Als Kind habe er sich, «wenn es denn sein musste», gerne als Cowboy oder als Jäger verkleidet.

Schuhbeck erhielt die mit 5555,55 Euro dotierte Ehrung für sein soziales Engagement, wie die Trierer Jecken mitteilten. Schuhbeck sagte, die Auszeichnung gefalle ihm «gleich doppelt». Erstens weil der Trierer Karneval «über all dem Spaß an der Freud nicht die Nöte derer vergisst, die Hilfe und Fürsorge brauchen». Und: «Weil ich durch meine Arbeit als Koch und Gastronom auch dazu beitragen kann, soziales Engagement zu unterstützen.» Schuhbeck kündigte an, das Preisgeld an die Deutsche Stiftung Kinderdermatologie zu spenden.

Der Orden wird seit 1994 jährlich an bekannte Persönlichkeiten verliehen. Der Preis ist kein Karnevalsorden, sondern soll an den Gründer der Stadt Trier, Kaiser Augustus, erinnern. Er gilt als höchste Auszeichnung im Trierer Karneval. Zu bisherigen Preisträgern gehören Johannes B. Kerner, Günther Jauch, Birgit Schrowange, Alfred Biolek, Dunja Rajter, Henry Maske und Theo Zwanziger.

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