Flugzeugabsturz im Iran: Rheinland-Pfälzerin unter den Opfern

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MAINZ. Bei dem Absturz der ukrainischen Passagiermaschine bei Teheran ist auch eine im Iran geborene Doktorandin aus Mainz ums Leben gekommen. Man trauere um eine 29 Jahre alte Kollegin, die «bei einem tragischen Zwischenfall in der Nähe ihrer Heimatstadt Teheran verstorben ist», erklärte das Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung auf seiner Homepage am Freitag. Die Frau habe die iranische Staatsangehörigkeit gehabt, sagte ein Institutssprecher.

Der Name der Doktorandin steht auch auf der Passagierliste des betroffenen Fluges, den die ukrainische Fluglinie UIA veröffentlicht hat. Zuvor hatten die «Bild»-Zeitung und die «Allgemeine Zeitung» über das Thema berichtet.

Am Mittwoch war das Flugzeug im Iran mit 176 Menschen an Bord abgestürzt. Zuletzt verdichteten sich die Hinweise, dass ein versehentlicher Raketenbeschuss durch den Iran die Ursache sein könnte. Die Regierungen in Kanada und Großbritannien berichten von Informationen, die auf den Abschuss hinweisen. Diese Theorie wird US-Medienberichten zufolge ebenfalls in den USA verfolgt. Offiziell wird die Ursache für den Absturz noch untersucht.

Nach Angaben des MPI studierte die 29-Jährige Chemie und arbeitete am Institut in einer der experimentellen Gruppen. Gewohnt habe sie in der Region Mainz. Die 29-Jährige habe ihren privaten Weihnachtsurlaub bei ihrer Familie im Iran verbracht, währenddessen habe sie keine beruflichen Kontakte zum MPI gehabt. Ob sie in der Zeit Kontakt zu Freunden und Bekannten gehabt habe, sei nicht bekannt.

Das Mainzer MPI schrieb über die 29-Jährige weiter, sie sei eine «brillante und begabte Doktorandin, eine geschätzte Kollegin und eine liebe Freundin» gewesen. Das Institut wünsche ihrem Partner und ihrer Familie «viel Kraft, diesen schrecklichen Verlust zu ertragen». In den Herzen und Köpfen aller, mit denen sie am MPI für Polymerforschung zu tun gehabt habe, werde sie weiterleben.

Bei den weiteren Absturzopfern, die in Deutschland gelebt hatten, handelt es sich um eine 30 Jahre alte anerkannte Asylbewerberin aus Afghanistan und ihre Tochter (8) sowie ihren Sohn (5). Sie hatten seit mehreren Jahren in Werl bei Soest in Nordrhein-Westfalen gelebt, wie der Bürgermeister der Stadt, Michael Grossmann (CDU), der Deutschen Presse-Agentur sagte. Er berief sich auf den in Werl lebenden Bruder der Frau. Zuvor hatte der «Soester Anzeiger» (Online) darüber berichtet. Diese Frau und ihre Kinder hatten ebenfalls keine deutsche Staatsbürgerschaft.

14 KOMMENTARE

  1. Bei den weiteren Absturzopfern, die in Deutschland gelebt hatten, handelt es sich um eine 30 Jahre alte anerkannte Asylbewerberin aus Afghanistan und ihre Tochter (8) sowie ihren Sohn (5). Sie hatten seit mehreren Jahren in Werl bei Soest in Nordrhein-Westfalen gelebt, wie der Bürgermeister der Stadt, Michael Grossmann (CDU), der Deutschen Presse-Agentur sagte.“
    Fragen
    :
    Waren die Ausländerbehörden über die Reise dieser Asylbewerberin informiert?

    Was hat eine anerkannte Asylbewerberin aus Afghanistan im Iran zu suchen?

    Zwei Möglichkeiten fallen mir ein. Sie gehörte zu den Afghanen, die aus Afghanistan in den Iran geflüchtet sind und ist dann weiter in die BRD, wo sie Asyl erhalten hat, dann ist da aber ein Fragezeichen, denn wenn sie einfach so in den Iran zurückreisen kann ist das doch merkwürdig?

    Oder sie wollte über den Iran nach Afghanistan reisen, dann ist das noch merkwürdiger.

    Wo hatte sie als Asylbewerberin das Geld für den Flug her?

    Es wäre sicher im Interesse der information der Öffentlichkeit, hier Aufklärung zu erhalten.

    • Ich darf daran Erinnern das da in Trier diesbezüglich der Größte Witz abläuft: Da rennt ein Jugoslawe (aus dem Bosnischen Teil) frei herum obwohl er
      -Rechtmäßig wegen Gewalt verurteilt ist.
      -hat sein Jura Studium nicht abgeschlossen weil 3? mal durch das Examen gefallen.
      -lebt dann von ALG2 obwohl er nie was ins System eingezahlt hat.
      -verteilt Flyer und Plakate auf denen er dann fordert Kriminelle Ausländer abzuschaffen
      -läuft durchvdie Gegend als Besorgter-Bürger und ruft zum Wiederstand gegen den Staat (ohne den er hätte hungern müssen) auf
      Und bekommt dann noch die deutsche Staatsbürgerschaft als Doppelpass. Von der Ausländerbehörde. (Die seinerzeit OB Jensen Unterstand ) und der von Dreyer befehligte Verfassungsschutz ist auch leise.
      Und das ist der Skandal. So jemand gehört direkt abgeschoben. Ohne wenn und aber.

        • Ja der Vollarier , so blond wie Hitler, so groß wie Goebbels und so schlank wie Göring , die ehemalige „Herrenrasse“
          Der Hauptdarsteller des bewegenden Filmes „4 für Trier“, die eigene Parodie seiner politischen Anschauungen .

        • Hallo Frau Jottpee !!!
          Der dicke mit Brille?
          Warum fragen Sie?
          Ist doch klar, oder?
          Verstehen Sie nicht?
          Zu schwer ?

          Ein dünner

          • ach hier der Alleswisser unter einem neuen Pseudonym….
            zu schwer ist er , ja ! Und jetzt nocmal Ihre bölden NAchfragen bitte .

      • Aber ganz meine Meinung Herr Fischer,
        Trier ist der Mikrokosmos in dem man sehen kann was die SPD im Grossen anrichtet.
        Unfähigkeit, Inkompetenz, ein bisschen Spezlwirtschaft, eine Ministerpräsidentin, die mit einem Ex-OB der gleichen Partei liiert ist, dessen Sohn für ebendiese Partei arbeitet.

        Es war von Anfang an Schwachsinn, mit der Begründung einer besseren Integration jedem die doppelte Staatsbürgerschaft hinterherzuwerfen, das lädt zu Missbrauch ein.
        Der Typ der in Augsburg den Feuerwehrmann ermordet hat hatte gleich drei Pässe: Deutsch, Türkisch, Libanesisch, wäre er nicht vermutlich total doof wäre er einfach mit dem Zug über die Grenze und von dort in die Türkei oder den Libanon, die liefern nämlich nicht au.

        Ebenso dumm war es, nicht von jedem der hier hereingeströmt ist das Gleiche zu verlangen wie von jedem, der mit dem Flugzeug verreisen will: Seine Identität nachzuweisen.

        Dieser tragische Fall hier mag ein Indiz sein, dass es das, von dem man schon öfter gehört hat, tatsächlich öfter gibt: Dass Asylbewerber eben so mal nach Hause reisen um verwandte zu besuchen oder zu sehen ob die Blumen gegossen sind. Aber das ist eine Spekulation, denn im SPD-LAND RLP glaube ich nicht dass uns Frau Dreyer aufklären wird.

        Im Übrigen bin ich der Meinung dass Frau Marie Luise Dreyer uns anlügt.

      • Ich stimme ihnen auch zu.
        Der Fall mit dem bosnischem Volksgenosse ist eigentlich untragbar.
        Und ja, dieser Mensch gehört wirklich aus der Bundesrepublik Deutschland abgeschoben.
        Genauso wie die ganzen Türken, die durch ihre doppelte Staatsbrürgerschaft von ihrem Doppelwahlrecht gebrauch machen und dadurch größtenteils Erdogan in DEUTSCHLAND wählen – der durch Nationalismus und Islamismus, ein autokratisches System in der Türkei herbeigeführt hat. Was macht die spd, sie unterstützt immer noch Verbände wie Ditib etc. etc., lässt sich von ihren Sprechern einlullen und kapiert nicht wie Erdogan auf deutschem Boden türkische Politik (politischer Islam) in die Moscheen trägt.
        Muss man sich mal vorstellen, in Mainz verteilt die spd schon Wahlkampfflyer auf deren Seite eine Hälfte auf deutsch und die andere Hälfte auf türkisch formuliert ist und das nur, weil man denkt, dass man durch (falsche!!!) Toleranz dem gegenüber noch Wahlstimmen einfangen kann.
        Hier noch ein kleiner Verweis auf Helmut Schmidt diesbezüglich. Vermutlich würden die Spezialdemokraten heute diesen auch versuchen aus der Partei zu drängen, genauso wie sie es mit Thilo Sarrazin versuchen, obwohl der Großteil seiner Thesen absolut zutreffend sind. https://www.youtube.com/watch?v=AFvDyuEHzrU

        • Die heutigen Sozialdemokraten haben andere Prioritäten:
          Bei den Genossen
          geht es darum möglichst viele junge Frauen abzuschleppen und einzusacken, nach dem Motto „Frischfleisch muss her“, vgl. Schröder, Müntefering, den Exmann von Frau Ahnen, u.v.m.
          und sich ansonsten ein schönes Leben zu machen und die Taschen zu füllen, auf Kosten der Allgemeinheit, das geht manchmal schief wie man aktuell am Fall dr AWO Frankfurt und am Ehegatten von Frau Griffin sehen kann, einfach mal googel
          bei den SPD-Genossinnen:
          Geht es darum die nächste Reise mit Freunden und Günstlingen auf Kosten der Allgemeinheit zu organisieren
          und ansonsten das Geld der Bürger zu verjuxen, in der Hoffnung an der Macht zu bleiben.
          Aber zum Glück bin ich kein Rufer in der Wüste, die aktuellen Umfragewerte der SPD zeigen dass auch andere so denken.

          • Das der OB Feldmann (sPD) noch nicht zurückgetreten ist, ist an und für sich absolut inakzeptabel.
            Beweist aber, wie die Genossen an ihrem Stuhl kleben, sicherlich weil sie wissen, dass sie durch Wahlen nicht mehr so schnell an staatliche Funktionen gewählt werden.

            Der Fall Giffey ist auch ein gutes Beispiel wie Lug und Betrug in den Funktionen vorhanden sind. Was hat ihr Ehemann denn in Zypern gemacht, wird sie sich ja sicherlich auch gefragt haben? Für die Mossad war er da ja bestimmt unterwegs.

            Weiß einer hier im Forum, was dem Teuber seine Ehefrau beruflich macht? Es fällt extrem auf, das er diese komplett aus den Medien und dem politischen Geschäft hält. Ich könnte mir nämlich gut vorstellen, dass die evtl. auch empfänglich für eine korrumpierte Stelle durch den heutigen Genossenfilz im Arbeitsleben ist?
            Wobei dem Teuber seine fette Diäten und Spesen ja eigentlich ausreichen müssten, auch wenn er jetzt nicht mehr den überbezahlten Halbtagsjob als Oberlehrer hat!

          • Das der OB Feldmann (sPD) noch nicht zurückgetreten ist, ist an und für sich absolut inakzeptabel.
            Beweist aber, wie die Genossen an ihrem Stuhl kleben, sicherlich weil sie wissen, dass sie durch Wahlen nicht mehr so schnell an staatliche Funktionen gewählt werden.

            Der Fall Giffey ist auch ein gutes Beispiel wie Lug und Betrug in den Funktionen vorhanden sind. Was hat ihr Ehemann denn in Zypern gemacht (?) wird sie sich ja sicherlich auch gefragt haben.Für den Mossad war der da ja bestimmt nicht unterwegs.

            Weiß einer hier im Forum, was dem Teuber seine Ehefrau beruflich macht? Es fällt extrem auf, das er diese komplett aus den Medien und dem politischen Geschäft hält. Ich könnte mir nämlich gut vorstellen, dass die evtl. auch empfänglich für eine korrumpierte Stelle durch den heutigen Genossenfilz im Arbeitsleben ist?
            Wobei dem Teuber seine fette Diäten und Spesen ja eigentlich ausreichen müssten, auch wenn er jetzt nicht mehr den überbezahlten Halbtagsjob als Oberlehrer hat!

    • Unsere Regierung zeigte für den getöteten Iran-General größte Anteilnahme, jedoch nicht für diese 176 Toten. Trump hat jetzt am Wochenende (auf Persisch!) getwittert, das iranische Regime muss aufhören, seine Bürger fürs demonstrieren zu töten, denn „die Welt schaut zu“.

      Aus Sicht des Iranregimes waren die Flugzeuginsassen überwiegend hochqualifizierte Landesverräter, die ihre Intelligenz gegen den Iran einsetzen, von anderen Ländern aus. Die Poymer-Forscherin z. B. hätte womöglich nach ihrem Studium noch in Ramstein beim US-Drohnenkommando angeheuert? Und dann sollen wir glauben, der Abschuss dieser Passagiermaschine war „ein kleines Malheur“ der Iranischen Regierung.

      • Glaube ich auch nicht. Olena Malakhova, die sich auch an Borg des abgeschossenen Fluges PS752 befand, war CEO von SkyAviaTrans – einem Unternehmen, das im Rahmen einer humanitären Hilfsfront Waffen nach Libyen lieferte und Mitte 2009 in Libyen ein Flugzeug durch eine Drohne der Arabischen Emirate zerstören ließ. Die libysche Nationalarmee (LNA) wird von Israel und seinen Stellvertretern – Ägypten und den Arabischen Emirate – unterstützt. Die LNA kämpft gegen die GNA (Government of National Accord, eine von den UN eingesetzte Übergangsregierung) um die Kontrolle über Libyen.

        Faszinierend, wie die Konfliktparteien sich heute zusammensetzen. Hauptbestandteile der Partei 1 sind die USA, Israel, Ukraine, Ägypten, Arabische Emirate. Hauptbestandteile der Partei 2 sind Libyen, Iran, Syrien und die Palästinenser. Besonders prickelnd: Die arab. Emirate sehen sich lieber mit dem modernen Israel verbündet als mit den „nicht-so-modernen“ Muslimen der Partei 2 🙂

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