Millionen für Instandhaltung der Polizeiwagen-Flotte

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Foto: dpa-Archiv

MAINZ. Für Unterhalt, Instandhaltung und Betrieb der Polizei-Dienstwagenflotte gibt das Land Rheinland-Pfalz jährlich einen siebenstelligen Betrag aus. 2019 seien es rund neun Millionen Euro gewesen, teilte das Innenministerium in Mainz auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Hinzu kamen für dieses Jahr knapp 11,7 Millionen Euro für das Leasen oder den Kauf von Fahrzeugen.
Wie lange die Wagen genutzt werden, variiert je nach Einsatzzweck. Geleaste Streifenwagen oder zivile Fahrzeuge seien derzeit vier Jahre im Einsatz. Grundsätzlich würden sowohl Streifenwagen als auch zivile Fahrzeuge über europaweite Ausschreibungen beschafft, teilte das Ministerium weiter mit. Direktvergaben seien die Ausnahme.

Die wichtigsten Kriterien bei Ausschreibungen seien Motordaten, Getriebevarianten, polizeispezifische Komponenten, die mögliche Zuladung, das Kofferraumvolumen sowie die Kosten für Anschaffung und Betrieb. Während sich Hersteller wie Volkswagen, Audi und Mercedes immer wieder an Ausschreibungen beteiligten, machten andere das von der Finanzierungsart abhängig. Wieder andere hätten sich in den vergangenen zehn Jahren nie beteiligt, die Gründe seien nicht bekannt. Als Beispiele wurden Skoda, Seat, Fiat, Volvo, Hyundai und Toyota genannt.

Insgesamt hat die rheinland-pfälzische Polizei nach Ministeriumsangaben derzeit 1289 Streifenwagen oder zivile Einsatzfahrzeuge im Bestand. Anteilig sind davon die meisten Wagen der Marken Volkswagen (rund 30 Prozent), Audi (26 Prozent), Peugeot (16 Prozent) sowie Mercedes-Benz (14 Prozent).

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