15 Jahre Grundsicherung: Weniger Hartz-IV-Empfänger in Rheinland-Pfalz

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REGION TRIER/SAARBRÜCKEN. Seit der Einführung der Grundsicherung vor 15 Jahren ist die Zahl der Hartz-IV-Empfänger in Rheinland-Pfalz deutlich gesunken. Waren 2005 noch 92 800 Frauen und Männer in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet, lag die Zahl im vergangenen Jahr nur noch bei 56 300, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Saarbrücken am Mittwoch mitteilte.

Das ist ein Rückgang um knapp 40 Prozent. Auch die Arbeitslosenquote reduzierte sich seither kräftig: von durchschnittlich 8,8 Prozent 2005 auf 4,3 Prozent 2019.

Die Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II) war im Januar 2005 – also vor 15 Jahren – eingeführt worden.

Seinerzeit wurden Arbeitslosen- und Sozialhilfe im Zuge der Hartz-Reformen zusammengelegt. Die Grundsicherung wird nach dem Arbeitslosengeld I bei fortwährender Arbeitslosigkeit gezahlt. Die Arbeitsagentur betonte, je länger Arbeitslosigkeit dauere, desto geringer würden die Chancen für Betroffene, wieder einen Job zu finden.

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