“Aktionismus ohne Wert“ – Unternehmer-Präsident hält wenig von Klimanotstand

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Schüler halten Plakate mit den Aufschriften Streik fürs Klima sowie Fridays for Future bei einer Demonstration hoch. Foto: Peter Zschunke/ dpa-Archiv

RLP. Der Präsident der Landesvereinigung Unternehmerverbände (LVU) Rheinland-Pfalz, Gerhard Braun, hält nichts von der Ausrufung des Klimanotstands in zahlreichen Kommunen im Land.

Das sei «ein Aktionismus ohne Wert», sagte Braun der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. «Es verunsichert die Menschen und kleine Unternehmen.» Die Politik müsse stets den Ausgleich zwischen Ökologie und Ökonomie im Blick haben. Die Klimaschutzdebatte empfinde er bisweilen als «alarmistisch».

Auch vom Kompromiss zum Klimapaket der Bundesregierung hält Braun wenig. «Wir sehen die Einigung kritisch», sagte er. Ursprünglich war ein CO2-Preis im Verkehrs- und Gebäudebereich zum 1. Januar 2021 von zunächst 10 Euro pro Tonne vorgesehen, nun kommt ein Einstiegspreis von 25 Euro. Der höhere CO2-Preis treffe vor allem kleine und mittelständische Unternehmen, die von der gleichzeitigen Senkung der EEG-Umlage kaum profitierten, bemängelte Braun. Großunternehmen seien vom CO2-Preis weniger betroffen, da ihre Anlagen in der Regel bereits dem europäischen Emissionshandel unterlägen. «Mit einem solchen deutschen Sonderweg verlieren wir Arbeitsplätze und Wohlstand, ohne einen Nutzen für die Umwelt zu erreichen.»

27 KOMMENTARE

  1. Endich mal jemand der Klartext redet und diesen ganzen Schwindel anprangert !
    Wenn das so weitergeht , ist unsere Luft in 20 Jahren kein bisschen sauberer aber unsere Wirtschaft komplett im Eimer .
    Das ganze wird in den nächsten Jahren Fahrt aufnehmen und uns unzähliche Arbeitsplätze kosten .
    Wenn ich als Unternehmer nicht örtlich gebunden wäre , würde ich auch sofort ins Ausland gehen .
    Keine Steuern mehr für diesen Wahnsinn !

    • Der eigentliche Wahnsinn ist doch der: Seitdem die Regierung bei erneuerbaren Energien alle Ziele fallen gelassen hat, sind in der Branche im Vergleich zu 2011 circa 100 000 Arbeitsplätze wieder verschwunden. Klimaschutz würde also eigentlich viele Arbeitsplätze GEWINNEN, wenn die Regierung ihn wieder ernst nehmen würde!

  2. Diejenigen, die nicht schon jahrelang täglich ans Auswandern denken, werden immer weniger. Jedem Sozialismus laufen die Leute weg, wenn sie können. Hoffentlich hat niemand die Absicht, eine Mauer zu bauen.

    Wäre Westdeutschland nach 1945 nicht von den Westmächten gepampert worden als „Bollwerk gegen den Kommunismus“, so hätten wir kleinen deutschen obrigkeitsgläubigen Stippler von 1945 bis heute den Wohlstand und die Freiheit der DDR in ganz Deutschland gehabt. Bawü und Bayern hätten sich besser Österreich zugeschlagen und den Länderfinanzausgleich nach Wien entrichtet anstatt die ganze Zeit an das militante, denunziantische, marktwirtschaftsfeindliche Volk der Preußen.

  3. dient meiner Meinung nach nur zur Finanzierung der Flüchtlinge.
    Jetzt wird lt meinem Schornsteinfeger auch mein Kamin stillgelegt werden ( Feinstaubalarm ). Den benutze ich höchstens 3 mal im Jahr. Was kommt als nächstes ? Grillverbot auf der Terasse ? Danach Fleischverbot ?

  4. jottpee, der echte, mit Ihrer Meinung sind Sie nicht allein. Ich denke schon seit 2015 so. Naheliegend wäre gewesen, der Staat hätte die Mwst erhöht, halt hätten dann die Bürger gerufen, die erhöhen diese wegen der Flüchtlinge. Man trickst die Bürger aus, erzählt ihnen was vom Klimawandel ( meint Flüchtlinge ) und führt eine neue Steuer namens CO2 ein, auf die automatisch auch noch die Mehrwertsteuer aufgeschlagen wird. Der Schornsteinfeger der Ihren Kamin putzt, erhöht seine Gebühren, für die Fahrten zum Kunden muss er auch die neue CO2 Steuer kostenmäßig an Sie weitergeben.

  5. Sie haben alle keine Nachkommen in der Verwandtschaft, hoffe ich. Denn die würden sich bedanken, später das auszubaden, was Sie mitverursacht haben. Erstens bedanken die sich für den Stuss, den Sie von sich geben und zweitens dafür, dass Sie nichts getan haben, obwohl jeder weiß, was durch den Klimawandel passieren wird.
    Ist die Trockenheit letzten Sommer von Flüchtlingen gebracht worden sind, die ganzen durch Borkenkäfer abgestorbenen Fichten von Flüchtlingen trockengelegt worden?

    • Sascha,glauben Sie das was Sie schreiben wirklich? Bei Ihnen hat die Gehirnwäsche besonders gut funktioniert, lassen Sie sich doch nicht von dieser Klimasekte veräppeln. Nette Grüße von einer alten Umweltsau.

    • Es geht darum, HEUTE etwas zu ändern und nicht mehr mit dieser Klimabilanz so weiterzuleben.
      Was gestern war, kann man freilich nicht mehr ändern. Aber wenn ich die Kommentare hier lese, will der Großteil auch weiterhin nichts ändern, weil die das früher ja auch so gemacht haben. Da kann ich nur den Kopf schütteln.
      @Maria: Ich kann Ihnen nicht folgen. Glauben Sie immernoch nicht daran, dass es einen Klimawandel gibt? Schauen Sie mal nach Australien, die spüren es schon heute. Das wird bei uns vielleicht zeitnah nicht so schlimm sein; aber erinnern Sie sich noch daran, dass es mal im Winter über einen längeren Zeitraum Schnee in Deutschland gab? Ist schon lange her, ne? Auch das ist ein Merkmal des Klimawandels.

      • Sascha, haben Sie nicht mitbekommen, dass die Brände größtenteils gelegt wurden? Traurig aber wahr, und dann Alles auf den Klimawandel schieben. Klimawandel gab es immer, wird es immer geben. Fallen Sie doch bitte nicht auf die Lügen herein. Die jungen Leute tun mir leid, sie werden in allen Institutionen in Angst und Schrecken versetzt, so macht man Menschen gefügig. Außerdem kann man mit dem Klimairrsinn wahnsinnig viel Geld machen, fragen Sie mal die Thunbergs, die ihre kranke Tochter gnadenlos vermarkten, das Mädchen tut mir leid.

        • Richtig, Klimawandel gab es schon immer, nur nicht in diesem rasantem Tempo wie jetzt. Nachzulesen z. B. hier: https://e360.yale.edu/features/how-the-world-passed-a-carbon-threshold-400ppm-and-why-it-matters
          Oder einfach mal in seriösen wissenschaftlichen Zeitschriften oder Magazinen recherchieren, da findet man viele weitere Artikel.
          Ich finde es umgekehrt sehr erschreckend, wie Leute wie Sie offenbar vor Fakten immernoch die Augen verschließen und weitermachen wie bisher bzw. sagen, dass „kleine Änderungen der Lebensweise“ (z. B. keinen unnötig großen SUV fahren, öfter mal Bus und Bahn nehmen oder je nach Möglichkeit auch das Fahrrad oder zu Fuß gehen, ökologischer Einkaufen, Strom aus Erneuerbaren Energien beziehen, auch wenn er ein wenig teurer ist) nichts brächten. Wenn jeder so denkt, dann gute Nacht!

          Was das Legen von Bränden angeht: Die Anzahl an vorsätzlich gelegten Feuern ist nicht signifikant anders als die der vergangenen Jahre. Woher haben Sie diese Information? Ich habe davon nichts gelesen. Liegt es möglicherweise an der Auswahl meiner Quellen? Hierzu empfehle ich diesen Artikel: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/buschfeuer-in-australien-was-gegen-die-brandstifter-these-spricht-a-6d952d7d-9f48-4f54-81ff-7751512ae2b4

          • Es ist erschreckend, wie besessen manche Menschen sind. Sie kennen nur Ihre Wahrheit. Möge Jeder an das glauben, was er für richtig hält.

          • Liebe Maria,
            Sie unterstellen Besessenheit, das ist interessant.
            Gerne befasse ich mich auch mit Ihren „Wahrheiten“. Posten Sie doch einmal Ihre Quellen. Ohne diese fehlt eine vernünftige Diskussionsbasis. Oder sind die womöglich doch nicht so seriös?
            Glauben ist gut, wissen ist besser.

          • hier mal zum Ärgern mein Fuhrpark….
            V8 Dodge RAM 5,7 ltr
            Jeep Wrangler 4,0 ltr
            Dyna Glide 1,6 ltr
            nicht als Verbrauch sondern Hubraum

  6. das mit dem Klimawandel ist lediglich eine Verschiebung. Der Schnee fällt Ende Januar, Frost gibts im Februar und die Trauben an der oberen Mosel, erfrieren regelmäßig bei Nachfrösten im Mai und Juni. Der Borkenkäfer breitet sich besonders stark in der Nähe von Naturparks mir viel Totholz aus. 1959 hatten wir hier Hitzerekorde, 1976 und 2003. Diese Jahre brachten Jahrhunderweine hervor.
    Meinen Enkelkinder wiederlege ich ihre Thesen, die sie mit aus der Schule nach Hause mitbringen, eingetrichtert von links-grünen Lehrern, an meine Erlebnisse aus der Bundeswehrzeit. Bei einem Abschlußmanöver im Juni 1966 bin ich mit meinen Kampfstiefeln im aufgeweichten Straßenteer stecken geblieben. Das im Schwarzwald auf dem Truppenübungsplatz Meßkirch, ich musste mir von den Sanitätern helfen lassen. Mit der CO2 Steuer sollen die Flüchtlingskosten gedeckelt werden.

    • Wenn pro Jahr 158.000 Quadratkilometer Regenwald abgeholzt werden, bleibt das selbstverständlich nicht ohne Folgen.
      Aber in Europa kann diese Abholzung nicht verhindert werden, dass dürfte klar sein. Egal welche Steuer noch zusätzlich erhoben wird.
      Also kann die zusätzliche Steuer nicht wirklich dazu dienen den Klimawandel aufzuhalten. Und der normale Bürger kann daher nicht nachvollziehen wem diese finanzielle Mehrbelastung wirklich dienen soll….

      • Die Bundesregierung / EU könnte für 275 Mil. Euro den Amazonaswald Brasilien abkaufen. Das ist auch viel umweltfreundlicher als über 2 Mio. Migranten in die BRD zu ziehen (Pull- Faktor) die seit 2015 bis heute ca 100 Mil. Euro gekostet haben und 10 MAL so hohe CO2 Emmisionen hier in der BRD verursachen wie in ihren Herkunftsländern, nämlich ca. 10 Tonnen CO2 pro Kopf !

    • Viel Ahnung (von Biologie) haben sie nicht. Der Borkenkäfer kann sich nicht besonders in der Nähe von Naturparks mit Totholz ausbreiten, denn Borkenkäfer befallen ausschliesslich gesunde aber geschwächte NADELbäume, die hier bei uns weitgehend standortfremd sind, also hat Totholz nix mit dem Borkenkäfer zu tun sondern ist ein wichtiger Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten.
      Die Tatsache, dass sie einmal 1966 im Strassenteer steckenblieben, der durch Hitze aufgeweicht war, ist auch kein Beweis, dass es den Klimawandel nicht gibt, ich habe mal 1976 ein Spiegelei auf der Motorhaube meines VW-Käfers gebraten, der vorher in der prallen Sonne stand, deswegen behaupte ich nciht dass die Sonne früher grössere Strahlkraft hatte.
      Die CO2-Steuer ist allerdings Käse und Abzocke und landet unter anderem im Bereich Flüchtlingsfinanzierung. Da unsere Nachbarn überdies munter weiter Kohle verheizen werden nützt sie wenig.

      • Chapeau für diese Antwort!
        Eine CO2 Steuer wäre aber schon sinnvoll, wenn diese zweckgebunden verwendet wird. Z. B. in den angesprochenen Naturparks, zur Aufforstung von Borkenkäfer-geschädigten Waldflächen oder ganz trivial zur Finanzierung eines besseren ÖPNV oder als Unterstützung bei der Begrünung des eigenen Hausdaches, eines schadstoffärmeren/freien KfZ oder der eigenen Solaranlage.

        • Nur um mal zu zeigen wie sinnfrei eine CO2-Steuer ist:
          Auf der Trierer Westtrecke fährt regelmässig ein mit Kohle aus Polen beladener Zug, dieser fährt über Luxembourg nach Pont-a-mousson ins dortige Stahlwerk (das übrigens die Kanaldeckel für ganz Frankreich produziert). Schon alleine von daher ist die CO2-Steuer bei uns im Alleingang ein Käse.

        • ..was die politischen Fachkräfte (?) da wieder mit der CO2- Steuer am einführen sind, ist sowas von erbärmlich.
          Die einzige Lösung die gegen die anthropogen ausgelöste Erderwärmung durch CO2 wirkt—ist der weltweite Emissionshandel.
          Die deutsche Selbstmaterung über Steuererhöhungen auf fossile Brennstoffe hilft keinem einzigen Land in z.B. Afrika was von Klimaschäden betroffen ist und sein wird. Im Gegensatz, wenn der Ölpreis zum Beispiel dann in der Konsequenz durch die geringere Nachfrage aus Deutschland / Europa um 20% sinkt, dann werden die saudischen Ölförderer sicherlich 20% mehr Öl aus dem Boden extrahieren, um dadurch ihren Wohlstand halten zu können und fakt ist – dass komplette Öl was extrahiert wird – wird genutzt, verbraucht werden.
          Folglich werden dann die USA und China von dem billigeren Ölpreis profitieren und dann in der Konsequenz noch mehr CO2 Emissionen in die Atmosphäre emittieren.

          Fazit: Diese Politik hat als Resultat einen Wohlfahrtsgewinn für die USA und China sowie einen Wohlfahrtsverlust für Deutschland mit der EU. Der Klimawandel wird dadurch kein bisschen dereguliert. Das Gegenteil wird der Fall sein..
          E-Fuels sind eine echte Lösung bezüglich effizienter CO2 Vermeidung. Die Entscheidung bzgl. der Preiserhöhung durch Steuer auf fossile Brennstoffe die CO2 Emissionen zu verringern, wird global gesehen genau das Gegenteil verursacht und dann als katastrophale Wirkung die Erderwärmung noch beschleunigen.
          Wenn durch die politischen Kräfte ein weltweiter Emmisionshandel zurzeit nicht realisierbar ist, dann wäre das Hochtechenologieland Deutschland gut beraten—Technologie offen zu forschen.
          Lösungen könnten im Wasserstoffantrieb sein oder innerhalb der E-Fuels. Denn diese machen wirklich Sinn, weil durch Wasserstoff nicht die seltenen Erden (China) sowie Kobalt (Afrika) bzgl. d. E-Mobilität gebraucht werden und durch E-Fuels sogar uralte Autos etc. etc. ökologisch sowie ökonomisch sinnvoll weiter genutzt werden könnten. Außerdem würde bei dieser Technologie sogar durch Konsumverzicht der versteckte Wasserverbrauch wesentlich reduziert werden. Denn wenn man bedenkt, dass in einem Neuwagen ca. 400.000 Liter versteckter Wasserverbrauch drinnen stecken, dann ist doch klar, dass Konsumverzicht (Wasserverbrauch) sowie auch bezüglich des ökologischen Rucksackes von div. Produkten doch die umweltfreundlichste Lösung ist.

          • Letztendlich ist das Problem die Übervölkerung. Als ich klein war gabs knapp 3 milliarden menschen, jetzt 7. logisch dass das nicht funktioniert. Auch wenn Afrikaner nicht den gleichen Wohlstand wie wir haben, jedes Jahr 80 Millionen Afrikaner mehr sind trotzdem nicht zu verkraften und auch die BRD ist heillos übervölkert, von den landeseigenen Ressourcen könnten wir nicht leben, von daher ist der Rückgang der heimischen Bevölkerung eher ein Gesundschrumpfen.

          • @Peter, das stimmt auch. Es ist aber bei den FFF-Aktivisten und deren Anhängern kein Thema, weil es wohl nicht sehr populär ist diese Problematik in Bezug auf den Klimawandel anzusprechen.
            Wie eine Geburtenkontrolle umgesetzt werden kann, dazu habe ich zwei Vorschläge.
            1. Eine Ein-Kind-Politik einführen, so wie China das lange gemacht hat. Das kann durch die BRD / EU gefördert werden, indem man einen Strategiewechsel in der Migrationspolitik durchführt. Diese könnte wie folgt aussehen. Alle Schotten in die EU dicht machen. UND was auch wichtig ist, ist das die „Push-Faktoren“ in der ökonomischen Migrationstheorie behandelt werden müssen. Wie können diese behandelt werden?
            Nicht mehr kooperieren, stattdesen drohen mit dem Entzug von finaziellen Mitteln und anderen Förderungen.
            2. Die Menschen in Afrika und den nahen Osten über den politischen Islam aufklären, damit patriarchale Strukturen von Vielehen, Kinderehen mit zum Teil über 4 Frauen und 15 Kinder nicht mehr vollzogen werden können.
            Ausserdem mit welchem Recht sollen auch die deutschen Niedriglohnjober ( im Schnitt jeder vierte Arbeitnehmer in der BRD) diese Menschen alimentieren, wenn sie nach Deutschland immigrieren? Wenn sie dadurch dann auch noch in der Konsequenz durch die islamische Massenmigration in unser Wirtschafts- u. Sozialsystem demographisch verdrängt werden!

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