Gladiators weiter gierig! Trierer Basketballer müssen in Karlsruhe ran

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Bildquelle: Simon Engelbert, PHOTOGROOVE

TRIER. Trier zuletzt mit sechs Siegen in Serie, Karlsruhe auf der Suche nach Stabilität. Hinspiel endete in allerletzter Sekunde mit dem Sieg für Karlsruhe.

Das erste Saisonspiel, gegen die PS Karlsruhe LIONS, viele Fans der RÖMERSTROM Gladiators Trier erinnern sich ebenso lebhaft wie ungern daran: In allerletzter Sekunde erzielten die Gäste aus Baden damals den Siegtreffer. Am 21. September 2019 war das. 76:78 endete die Auftaktpartie in die Saison 2019/2020 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga aus Sicht der Trierer. Eine bittere Niederlage, zumal viele Zuschauer der Meinung waren, der vermeintliche Karlsruher Siegtreffer hätte seinen Weg in den Trierer Korb erst nach Ablauf der Wurfuhr gefunden.

Seitdem ist viel passiert. Die RÖMERSTROM Gladiators Trier haben nach ausgeglichenen ersten Saisonwochen den Weg in die Erfolgsspur gefunden: Mit sechs Siegen in Serie zum Jahresende stehen die Rheinland-Pfälzer vor dem ersten Spiel im neuen Kalenderjahr auf dem sechsten Tabellenplatz in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

„Karlsruhe ist aus meiner Sicht eine Mannschaft, die sehr aggressiv zu verteidigen versucht. In der Offense versuchen sie Mismatches zu finden und diese hart zu attackieren“, sagt Triers Headcoach Christian Held über den kommenden Gegner. „Im Lauf der Saison hatten sie bereits einige Änderungen, was den Kader angeht. Das hat Unruhe reingebracht, aber ich habe das Gefühl, dass sie sich jetzt so langsam stabilisieren. Das macht sie zu einem besonders gefährlichen Gegner.“

Unter anderem hat Held folgende Besonderheiten bei den Löwen aus der Fächerstadt ausgemacht: „Mit KC Ross-Miller haben sie einen Neuzugang mit unglaublicher Qualität, der sie schwer zu spielen macht. Mit Jeremy Dunbar und Filmore Beck sind zwei sehr gefährliche Werfer aus der Distanz dabei, die wir kontrollieren müssen. Maurice Pluskota, Orlando Parker und Brandon Conley sind Jungs, die unter dem Korb immer wieder punkten können. Sie haben viele Waffen. Wir müssen ihren Zug zum Korb kontrollieren, so gut es geht. Von den immer wieder wechselnden Pick and Roll-Verteidigungen dürfen wir uns nicht irritieren lassen.“ Folgendes Erfolgsrezept hat Christian Held für einen möglichen Sieg in Baden ausgemacht: „Wir müssen die Ruhe bewahren und unser Spiel runterspielen. Wir müssen unser Spiel durchsetzen. Wenn wir das mit hoher Energie schaffen und dort anknüpfen, wo wir gegen Paderborn aufgehört haben, dann haben wir eine Chance, in Karlsruhe zu bestehen.“

Zehn Siege bei sechs Niederlagen stehen für die Gladiators vor dem Spiel in Karlsruhe zu Buche. Die PS Karlsruhe LIONS belegen mit einer Bilanz von fünf Siegen und elf Niederlagen aktuell den 14. Tabellenplatz. Während die Gäste aus Trier sieben ihrer letzten zehn Spiele erfolgreich gestalten konnten, ist das bei Karlsruhe genau umgekehrt: sieben der vergangenen zehn Spiele gingen verloren. Unruhige Wochen für Headcoach Ivan Rudez und seine Löwen. Zuletzt – beim Spiel gegen Schalke 04 am 28. Dezember 2019 – konnten die Baden allerdings wieder einen Heimsieg feiern. Beste Werfer beim Sieg gegen die „Knappen“ waren Jeremy Dunbar (17 Punkte), Maurice Pluskota (16) und Quinton Stroman (15). Auch KC Ross-Miller und Orlando Parker (jeweils 11) punkteten zweistellig, Karlsruhe ist ein offensivstarkes, gefährliches Team.

Die Partie zwischen den PS Karlsruhe LIONS und den RÖMERSTROM Gladiators Trier in der Europahalle Karlsruhe beginnt am Samstag, dem 4. Januar 2020, um 19:30 Uhr. Die Gladiators hoffen, mit einem wichtigen Auswärtssiege in der Erfolgsspur zu bleiben. Für Karlsruhe geht es darum, mit einem Heimsieg Boden im Kampf um die Playoff-Plätze gut zu machen.

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