Trier: Zahlreiche Einsätze in der Silvesternacht – Rettungsdienste am Hauptmarkt bepöbelt!

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TRIER. In der Stadt Trier waren Feuerwehr und Rettungsdienst in der vergangenen Nacht mit einer ganzen Reihe von silvesterbedingten Einsätzen beschäftigt. Allein 16 mal musste der Rettungsdienst ausrücken. Zumeist ging es dabei um die Versorgung von stark betrunkenen Menschen.

Auf dem Hauptmarkt, wo sich zum Jahreswechsel traditionell sehr viele Menschen aufhalten, gab es bei einem Einsatz kurz nach Mitternacht für die Rettungskräfte äußerst unangenehme Begegnungen mit angetrunkenen Menschen. Die Polizei musste einem Notarzt- und zwei Rettungsdienstfahrzeugen den Weg über den vollen Platz bahnen, damit ein stark alkoholisierter Mensch abtransportiert werden konnte. Eine ganze Reihe von Gaffern störte den Einsatz, in dem sie Selfies mit Rettungsdienstmitarbeitern oder deren Fahrzeugen machen wollten oder den Einsatz der Rettungskräfte einfach nicht beachteten.

Für die Feuerwehr gab es sechs Brandeinsätze in der Nacht. Darunter waren kleinere Müllbrände, die möglicherweise durch Silvesterknaller ausgelöst wurden sowie einen Fall von angebranntem Essen in einer Wohnung in Neu-Kürenz, durch das die Wohnung beim Eintreffen der Wehrleute bereits stark verraucht war. Einen größeren Einsatz im Zusammenhang mit Silvester gab es bereits vor Mitternacht in der Viehmarkt-Tiefgarage. Dort hatte ein Unbekannter eine offenbar aus Knallern selbst gebaute Nebelkerze in den Treppenaufgang geworfen. Der Rauch löste den Brandmelder aus. Die Feuerwehr musste den Rauch mit Gebläsen aus der Tiefgarage blasen.

Einen größeren Brandeinsatz gab es kurz nach 6 Uhr bei einem Nachtclub in der Ruwerer Straße. Dort brannten ein Fahrzeug und ein Nebengebäude des Clubs. In dem in Flammenden stehenden Schuppen waren Gasflaschen gelagert, die die Wehrleute unter Atemschutz herausholten und abkühlten, um Explosionen zu verhindern. Berufsfeuerwehr und der Löschzug Ruwer waren mit 24 Einsatzkräften bis in den Vormittag mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt.

1 KOMMENTAR

  1. Wo sind an diesen Tagen,die ansonsten „omnipräsenten“,Knöllchen Schreiber,des kommunalen Ordnungsdienstes?
    Knöllchen schreiben in den ruhigen Seitenstraßen?

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