Strom wird für viele Haushalte teurer – Keine Preiserhöhung bei SWT

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TRIER/MAINZ/SAARBRÜCKEN. Zum Jahreswechsel wird für viele Haushalte Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen der Strom teurer. Nach Angaben des Vergleichs- und Vermittlungsportals Verivox haben 73 der 128 örtlichen Strom-Grundversorger in den drei Ländern Preiserhöhungen von durchschnittlich mehr als 6 Prozent angekündigt. Und die Welle der Preiserhöhungen ist damit wohl noch nicht zu Ende. Verivox rechne auch 2020 damit, dass im weiteren Jahresverlauf Preiserhöhungen folgen werden, sagte ein Sprecher.

Für Hessen und für das Saarland liegen die Preiserhöhungen demnach bei jenen Grundversorgern im Schnitt bei 6,6 Prozent – in Rheinland-Pfalz bei 6,4 Prozent. Damit liegen die drei Bundesländer deutschlandweit mit an der Spitze.

Im Gegensatz dazu sind bei den Stadtwerken Trier (SWT) aktuell keine Preiserhöhungen angekündigt. Hier bleibt der Preis für die Kilowattstunde auch im neuen Jahr, laut verivox gleich. Bei ablaufenden Verträgen ist aber auch hier mit einem Preisanstieg zu rechnen.

Die Preiserhöhungen der Grundversorger fallen je nach Bundesland unterschiedlich aus: So sind in Berlin und in Hamburg nach Verivox-Auswertungen bislang keine Erhöhungen angekündigt. In den Flächenländern steigen sie demnach im Durchschnitt zwischen 4,2 Prozent in Schleswig-Holstein und 6,6 Prozent in Hessen sowie dem Saarland. In den bevölkerungsreichen Bundesländern NRW und Bayern beträgt das Plus 6,2 Prozent beziehungsweise 5,5 Prozent.

Die Angaben zu den Preiserhöhungen betreffen Haushalte, die Strom in einem Grundversorgungstarif beziehen. Laut Bundesnetzagentur sind das etwa 27 Prozent aller Privathaushalte in Deutschland. Strom in der Grundversorgung ist in der Regel der teuerste Tarif. Die Grundversorger sind verpflichtet, Preiserhöhungen zu veröffentlichen. Als Grund für die Strompreiserhöhungen gaben die Versorger gestiegene Umlagen und Netzgebühren an.

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