Weihnachtsmarkt-Saison 2019 endet mit meist guter Bilanz

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Bildquelle: Werner Hardt

Hunderttausende Menschen sind in der Adventszeit über die Weihnachtsmärkte in den rheinland-pfälzischen Städten geschlendert. Hinter den Kulissen wird nun oft ein durchweg positives Fazit gezogen. Eine Ausnahme ist allerdings Ludwigshafen.

Den Budenbetreibern rund um den Berliner Platz habe die Laufkundschaft gefehlt, erklärte der Ludwigshafener Weihnachtsmarktmeister Christian Diehl. «Da fehlt dann letztlich ein großer Batzen Umsatz in der Kasse.» Das habe vor allem die Neulinge getroffen, die noch keine Stammkunden hätten. Diese seien nämlich dem Weihnachtsmarkt auch 2019 treu geblieben. Gelockt hätten unter anderem die riesige begehbare Weihnachtskugel, das Bühnenprogramm und die jeweiligen Lieblingshütten.

Aus der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz hingegen kam ein durchweg gutes Fazit. «Wir sind mit dem Verlauf des diesjährigen Weihnachtsmarktes überaus zufrieden», erklärte Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz. Die Betreiber seien zufrieden mit dem Geschäft. Außerdem habe es viele positive Rückmeldungen von den Besuchern gegeben. Insbesondere das regionale und nachhaltige Angebot sei beliebt gewesen.

Auch in Koblenz waren die Veranstalter mit dem Ergebnis zufrieden. «Man spricht bei den Händlern von einem der erfolgreichsten Märkte der letzten Jahre», sagte Marco Koenitz. Der Mitorganisator des Koblenzer Weihnachtsmarkts schätzte, dass in diesem Jahr 600 000 bis 700 000 Menschen den Markt besucht hätten. «Ich denke, unser großer Vorteil für alle Beteiligten ist, dass der Weihnachtsmarkt sich über sieben Plätze in der Altstadt erstreckt.» Besucher bummelten durch die Stadt, und davon profitiere auch der Einzelhandel. Neben den Marktbuden seien auch nicht kommerzielle Angebote wie die kostenlosen Konzerte ein Publikumsmagnet gewesen. Auch das Kinderprogramm habe sich bewährt. Für die Kleinen gebe es beispielsweise Kino mit Popcorn und Gummibärchen, so «dass sie kleben von oben bis unten», sagte Koenitz.

Thomas Vatheuer, Sprecher des Trierer Weihnachtsmarkts, äußerte sich ebenfalls sehr positiv. «Die Händler sind in diesem Jahr wesentlich zufriedener als im vergangenen Jahr, weil das Wetter besser mitgespielt hat.» Das Publikum sei in diesem Jahr internationaler als sonst gewesen. Vor allem aus den USA, Belgien, Frankreich, den Niederlanden und Luxemburg hätten Touristen den Weg nach Trier eingeschlagen. «Sie haben tatsächlich eine Sprachvielfalt, wenn Sie über den Weihnachtsmarkt gehen. Das fällt auf.»

In diesem Jahr sei in Trier erstmals so weit wie möglich auf Plastikverpackungen auf dem Weihnachtsmarkt verzichtet worden – das habe Lob seitens der Besucher gegeben. Gut kam laut Vatheuer auch die siebte Deutsche Glühweinkönigin, Verena Müller, bei den Besuchern an. Sie warb auf dem Markt für das titelgebende Heißgetränk. «Sie hat einen tollen Job gemacht.»

1 KOMMENTAR

  1. nachlhaltige Angebote aus China und Polen ? Springt jetzt jeder hier auf NAchhaltigkeit ? USA Besuche ?
    DIE AMIS kommen aus Spangdahlem oder ´Lautern !!!!! Nicht aus der USA wegen dem mickrigen Weihnachtsmarkt . Hauptsache frohreden .

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