Zunächst kaum Winterferien-Stau, aber noch keine Entwarnung

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MAINZ/REGION TRIER. Am letzten Schultag ist es auf den Autobahnen in Rheinland-Pfalz und im Saarland oft ruhig geblieben. Eine Ausnahme war die A61 bei Frankenthal. Dort kam es am Freitag zwischenzeitlich zu Stau in beiden Richtungen. Ansonsten blieben die Strecken dem Verkehrsportal des Landesbetriebs Mobilität zufolge weitgehend frei.

Generell gebe es auf den rheinland-pfälzischen und saarländischen Autobahnen nur wenige kritische Passagen wie eine Dauerbaustelle nahe der Rastanlage Hunsrück, erklärte der ADAC Mittelrhein. Mit Stau müsse eher in den Nachbarländern und dann vor allem in Richtung Österreich gerechnet werden. Erfahrungsgemäß seien der Raum Köln und der Raum Karlsruhe betroffen.

Nicht nur am Wochenende, sondern auch an den Weihnachtsfeiertagen sei mit Stau zu rechnen. Denn erfahrungsgemäß werde Weihnachten oft zu Hause gefeiert und danach beginne die Reise in den Winterurlaub. «In den frühen Morgenstunden losfahren, das ist nicht das Verkehrteste», hieß es vom ADAC. Wer gegen 4.00 Uhr oder 5.00 Uhr am Morgen starte, habe gute Chancen auf freie Fahrt. Denn die große Masse mache sich um diese Uhrzeit noch nicht auf den Weg.

Je nach Reiserichtung müsse außerdem mit Stau an unterschiedlichen Tagen gerechnet werden. Zu Beginn der Ferien seien die Autobahnen Richtung Norden wahrscheinlich recht frei, weil viele Urlauber im Winter Richtung Österreich in die Berge und den Schnee wollten. Das sei nach Neujahr anders. «Weil da alles heim will.» Dann reisten nicht nur Deutsche zurück, sondern beispielsweise auch Urlauber aus den Niederlanden.

Reisende, die übrigens nicht mit dem Auto, sondern per Zug unterwegs sind, müssen unter Umständen umplanen. Wegen des anhaltenden Streiks in Frankreich fallen in den kommenden Tagen mehrere Zugverbindungen über Frankfurt, Mannheim, Kaiserslautern und Saarbrücken in das Nachbarland aus.

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