Weniger Firmenpleiten in Rheinland-Pfalz

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MAINZ. In Rheinland-Pfalz sind in den vergangenen Monaten im Verhältnis weniger Firmen in die Pleite gerutscht als ein Jahr zuvor.

Gemessen an den Insolvenzen je 10 000 Unternehmen gab es im zu Ende gehenden Jahr 46 (Vorjahr: 50) Fälle, im Saarland blieb die Insolvenzquote unverändert bei 81. Das geht aus Berechnungen der Wirtschaftsauskunftei Creditreform hervor, die am Dienstag in Frankfurt vorgelegt wurden.

Die niedrigste Insolvenzquote weist demnach Thüringen auf (33 Fälle je 10 000 Unternehmen), gefolgt von Baden-Württemberg (41), Brandenburg (42) und Bayern (45). Rheinland-Pfalz liegt in der Rangliste der 16 Bundesländer auf Platz 5, das Saarland auf Rang 10 Schlusslicht ist in diesem Jahr Berlin (92).

Bundesweit werden nach Einschätzung von Creditreform bis zum Ende des laufenden Jahres 19 400 Unternehmen den Gang zum Insolvenzrichter angetreten haben. Das wären fast genauso viele wie im Jahr 2018 (19 410 Fälle). Für das kommende Jahr erwarten die Experten einen Anstieg der Firmenpleiten auf 19 800 Fälle. «Die konjunkturelle Abschwächung in Deutschland schlägt sich zunehmend in den Insolvenzzahlen nieder», argumentiert Creditreform.

Die Zahl der Insolvenzen wird von mehreren Anbietern erfasst. Amtliche Zahlen für das Gesamtjahr 2019 veröffentlicht das Statistische Bundesamt im März.

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