Bombenentschärfung: 4000 Menschen müssen Wohnung verlassen

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Eine Sperrscheibe mit dem Zusatz Bombenentschärfung an der Einfahrt zur Innenstadt von Merseburg.

Bildquelle: Foto: Hendrik Schmidt/Archiv

KOBLENZ. Wegen der geplanten Entschärfung einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Koblenz müssen an diesem Sonntag rund 4000 Anwohner zur Sicherheit vorübergehend ihre Wohnungen verlassen. Das teilte ein Sprecher der Rhein-Mosel-Stadt am Donnerstag mit. Evakuiert werden soll am Sonntag bis 10.00 Uhr ein Kreis mit einem Radius von 500 Metern rund um den britischen 250-Kilogramm-Blindgänger.

Unter anderem zwei Lautsprecherwagen weisen dann laut dem Sprecher darauf hin. Polizei, Feuerwehr und Ordnungsamt kontrollieren nach 10.00 Uhr, ob alle betroffenen Häuser im Stadtteil Karthause geräumt sind, bevor der Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz mit der Entschärfung beginnt. Krankenhäuser und Altenheime sind laut Stadtverwaltung nicht betroffen.

Der Sprengkörper war am Mittwoch bei Ausschachtungsarbeiten für ein neues Wohnhaus gefunden worden. Bombenfunde aus dem Zweiten Weltkrieg sind in Koblenz nichts Ungewöhnliches.

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