Feueralarm: Center Parcs am Bostalsee teilweise evakuiert

In einem Ferienpark schlägt der Feueralarm an. Aus dem Schwimmbecken heraus werden die Badegäste vor die Tür gebracht, dann sucht die Feuerwehr nach der Ursache für den Alarm.

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Menschen stehen in Rettungsdecken gehüllt an einem Ferienpark in Nohfelden im Saarland. Foto: Jan Brinkhus/dpa

NOHFELDEN. In einem Ferienpark in Nohfelden im Saarland sind am Samstag Teile des Hotel- und Wellnessbereichs evakuiert worden. Wie ein Polizeisprecher in Saarbrücken berichtete, hatte die Brandmeldeanlage gegen Mittag ausgelöst.

Aus dem Wasser heraus in die November-Kälte: Wegen eines Feueralarms mussten am Samstag zahlreiche Badegäste eines Ferienparks im saarländischen Nohfelden ins Freie hinaus. Ohne Zwischenstation in der Umkleidekabine, also nur in ihrer Badekleidung, wurden sie von der Feuerwehr direkt nach draußen vor das Gebäude gebracht und mit Rettungsdecken versorgt. Kurz darauf durften sie in Gebäude, die nicht von dem Alarm betroffen waren, wie ein Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Nohfelden berichtete.

Die Brandmeldeanlage des Hauptgebäudes hatte den Angaben zufolge gegen Mittag aus zunächst ungeklärter Ursache ausgelöst. Nach ersten Erkenntnissen gebe es Hinweise auf einen technischen Defekt, sagte der Feuerwehrsprecher.

Insgesamt mussten rund 350 Menschen den Ferienpark vorübergehend verlassen, wie der Sprecher weiter sagte. Von der Evakuierung betroffen waren neben den Schwimmbadbesuchern auch Gäste aus anderen Bereichen des Zentralgebäudes, darunter die Gastronomie und ein Supermarkt. Auch Mitarbeiter der Verwaltung wurden in Sicherheit gebracht.

Nach rund zwei Stunden hatten die Einsatzkräfte die Suche nach einem möglichen Brandherd in dem Ferienpark am Bostalsee abgeschlossen. Ein Feuer wurde nicht gefunden. Weil auch ein Kohlenmonoxid-Melder angeschlagen hatte, wurden Messungen durchgeführt und die betroffenen Bereiche belüftet. Anschließend konnten die Besucher wieder in das Schwimmbad und die übrigen Bereiche zurückkehren. Verletzt wurde der Feuerwehr zufolge niemand.

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