Dreyer für allgemeinverbindliche Tarifverträge in der Pflege

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Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archivbild

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat sich für allgemeinverbindliche Tarifverträge in der Pflege ausgesprochen.

Die seien notwendig, um Pflegeberufe attraktiver zu machen, sagte Dreyer am Donnerstag beim dritten Pflegetag Rheinland-Pfalz in Mainz. Bei der Bezahlung hätten branchenspezifische Mindestentgelte zwar Fortschritte gebracht, doch das reiche nicht. Die gesetzlichen Grundlagen für allgemeinverbindliche Tarifverträge seien mittlerweile geschaffen, nun liege es an den Sozialpartnern.

7 KOMMENTARE

  1. Lügnerin,
    wer hat denn jahrzehntelang einen flächendeckenden Mindestlohn verhindert, wer hat die Agenda 2010 eingeführt, wer sorgt dafür dass durch immer neue Schulden die Abgabenlast ins Unermessliche steigt?
    Die SPD
    Und wer erhöht sich, unter dem Vorsitz von Ministerpräsidentin Marie Luise Dreyer, selber die Diäten?
    https://www.rheinpfalz.de/lokal/aus-dem-suedwesten/artikel/mainz-erneute-diaetenerhoehung-fuer-landtagsabgeordnete/
    Die Lügenpartei SPD.
    Wäre Frau Dreyer mal so hinterher, dass Pflegekräfte eine angemessene Gehaltserhöhung bekommen.

    • Danke für den Link. Widerwärtiger Selbstbedienungsladen, sich den Staat zur Beute gemacht.
      Die Sozialpartner sind wohl gerade zu sehr damit beschäftigt, sich an einer gewissen neuen Klientel finanziell zu sanieren?
      Der Physiotherapeut hier um die Ecke dagegen ist immer hervorragend besucht, der hat es nicht so nötig, Mitglied in der Gewerkschaft zu sein. Seine Kunden sind überwiegend Rentner bzw. Pensionäre, wie man an den zahlreichen SUV erkennt. Hab mich da selbst einmal auf Krankenkassenkosten massieren lassen, es musste nur anderslautend abgerechnet werden.

  2. Sie könnte ihrem vermögenden Mann OB a.D. Klaus Jensen (SPD und Honorarkonsul von Luxemburg) ja mal ins Ohr flüstern, dass die deutschen Pflegefälle in der Trierer- Großregion ihr Pflegepersonal aus Luxemburg zurück haben wollen. Denn die deutschen Bürger haben durch Steueraufwendungen diese Ausbildungen, Wohnorte, Infrastrukturen mit bezahlt, wovon diese Menschen heute so stark durch den Grenzfall profitieren.

  3. Ich erinnere mich an das ÖVK, da hat sie auch mitgemischt. Anschließend wurde das ÖVK nach Geburtsstations aus verkauft an eine Aktiengesellschaft. Danach hat man nix mehr von ihr gehört.

  4. Sollte die Frau Dreyer aufgrund ihrer Erkrankung mal selber zum Pflegefall werden, wollen wir wetten dass sie dann nicht auf die Versorgungsleistungen der Gesetzlichen Versicherungsträger zurückgreift sondern dass sie dann von den teuersten Fachkräften betreut wird während Normalsterbliche mit dem Vorlieb nehmen müssen, was ihnen das System vorgibt, einer Minimalversorgung?

    • was ihnen das von Frau Dreyer und ihren Genossen mitgeschaffene und erhaltene System vorgibt, wollte ich sagen, das noch zusätzlich dadurch belastet wird dass durch die sogenannte Familiennachzugspolitik der SPD jemand, der selber hier nur Gast ist, seine 60jährigen Eltern, die nie hier gearbeitet haben, nachholen darf die dann im ungünstigsten Fall den gleichen Anspruch auf einen Altersheimplatz oder Pflegeplatz haben, wie jemand, der 40 Jahre hier gearbeitet hat, ein absolutes Unding.

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