Schon mal was von Bikepacking gehört?

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Symbolbild // pixabay

In den USA ist Bikepacking längst ein Trend. Nicht nur für junge Menschen. Auch bei uns ist das Abenteuer, das raue Freiheit verspricht, immer häufiger zu finden. Eigentlich ist es gar kein neuer Trend. Schließlich gibt es Bikepacking schon seit hundert Jahren. Aber moderne Räder, freies Reisen und die Suche nach der eigenen Identität haben diesen Trend wieder angefacht.

Doch was ist Bikepacking überhaupt? Nur wenige können mit diesem Begriff etwas anfangen. Dabei ist es mit Backpacking durchaus zu vergleichen, nur dass hier ein Fahrrad zum Einsatz kommt. Bei diesem Abenteuer wird der Fahrspaß, die Reiselust mit der Faszination von Freiheit und rauen Untergründen verbunden. Ob nun für ein paar Tage oder Wochen … Die Wandertouren auf dem Rad führen durch entlegene Gegenden und bieten Abenteuer und Nervenkitzel in einer großen Vielfalt. Weite Strecken lassen sich dabei durch ferne Länder oder durch die Umgebung vor der eigenen Haustür zurücklegen. Die Ausrüstung wird auf ein Minimum reduziert. Gleichzeitig auch die Herausforderung beim Bikepacking. Mit leichter Ausrüstung, also nur das wirklich notwendige zu reisen. Feste Regeln gibt es aber natürlich nicht, so dass die Reise ganz individuell nach eigener Planung ausfallen kann. Planung? Eigentlich geht es frei in die weite Welt hinaus. Der Kick dabei ist, nicht zu wissen, wie die Reise wirklich verlaufen wird.

Bikepacking – Der Start
Es gibt mehrere Möglichkeiten beim Reisen. Was Du über Bikepacking wissen musst, haben wir einmal in kurzen Punkten zusammengefasst. Richtige Abenteurer werden natürlich Zelt und Schlafsack einpacken und mitten in der Wildnis übernachten. Dabei sollte man aber nie alleine sein. Selbstschutz (Gas, andere legale Waffen gehören ins Gepäck).

Alternativ kann die Tour auch immer so gelegt werden, dass sich ein günstiges Motel oder eine Pension in Reichweite befindet. Das hat gleich mehrere Vorteile beim Bikepacking. Das zusätzliche Gewicht für Schlafsack und Zelt entfällt. Auf der anderen Seite können Sie bequem und vor allem sicher übernachten. Dadurch ist am nächsten Tag genügend Power zum Durchhalten vorhanden. Jeder Teilnehmer sollte natürlich gesund sein und fit. Wer das erste Mal Bikepacking plant, kann es einfach für 1 – 2 Tage in der näheren Umgebung erst einmal versuchen, bevor die große Tour kommt.

Ausrüstung fürs Bikepacking
Das schöne ist, es braucht eigentlich kein gesondertes Rad dafür. Das bestehende kann meistens nachgerüstet oder aufgerüstet werden, so das Taschen vorne, hinten, seitlich und am Lenker einfach montiert werden können. Ersatzgurte sind dabei aber ein Muss. Nicht jede Tasche hält auf Dauer der Belastung stand.

– GPS

– Wasser

– Lebensmittel

– Schlafsack – Zelt

– Werkzeug

– Ersatzkleidung

– Wasserfeste Schuhe

– Wasseraufbereiter

– Kocher

Die obigen Punkte gehören zur normalen Standardausrüstung. Beim ersten Mal fällt das Packen noch schwer. Doch auch hier hilft das einfache Üben. Wer mehrmals packt, findet schnell den Dreh und kann so erkunden, welche Ausrüstung immer oben liegen sollte, damit sie schnell erreicht werden kann.

Ganz am Ende sollten unbedingt zwei Kreditkarten eingepackt werden, die unabhängig voneinander aufbewahrt werden. Geht eine verloren oder wird beschädigt, kann die Reise dennoch fortgesetzt werden.

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