Viele Studienanfänger in Rheinland-Pfalz im Wintersemester

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TRIER/MAINZ. Landesweit haben rund 16 200 junge Menschen zum Wintersemester 2019/20 mit ihrem Studium begonnen. Das waren fast 1300 weniger Erstsemester als im vorherigen Wintersemester, wie das Statistischen Landesamt in Bad Ems am Montag mitteilte. «Das war seit dem Wintersemester 2010/11 die niedrigste Zahl an Neuimmatrikulierten.» Die Zahlen seien aber noch vorläufig.

Vor allem an der Universität Trier gab es weniger Neulinge (minus 350), an die Uni Koblenz-Landau kamen rund 330 weniger. Etwas mehr Erstsemester als im vorherigen Wintersemester immatrikulierten sich dagegen an der Hochschule Mainz (rund 60), an der Hochschule Kaiserslautern waren es etwa 120 mehr.

Bei der Wahl der Fächer zeigten sich Unterschiede zwischen den Geschlechtern. 46 Prozent Frauen schrieben sich den Statistikern zufolge für ein wirtschafts-, sozial- oder rechtswissenschaftliches Fach neu ein. Den zweitgrößten Anteil machten die sogenannten MINT-Fächer aus – dazu zählen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – für die sich knapp 28 Prozent der Frauen entschieden. Bei den männlichen Erstsemestern immatrikulierte sich dagegen die Hälfte für ein MINT-Studiengänge. An zweiter Stelle standen bei den männlichen Erstsemestern die Wirtschafts-, Sozial- sowie Rechtswissenschaften (rund 37 Prozent).

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