Extreme Regenfälle: Ein Rheinland-pfälzischer Landkreis besonders getroffen

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Thomas Frey //dpa

Vollgelaufene Keller und durchnässte Wände: Extreme Regenfälle haben zwischen 2002 und 2017 Schäden von etwa 346 Millionen Euro in Rheinland-Pfalz verursacht.

Wie aus einer am Montag veröffentlichten Studie des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervorgeht, waren Bewohner im Landkreis Ahrweiler am häufigsten betroffen. In dem untersuchten Zeitraum von 16 Jahren wurden im Schnitt 114 je 1000 Gebäude durch Stark- oder Dauerregen beschädigt. Die Beseitigung dieser Schäden kostete der Studie zufolge im Durchschnitt etwa 10 000 Euro.

Insgesamt 108 Dauerregenereignisse mit einer Dauer von mehr als zwölf Stunden zählten DWD und GDV zwischen 2002 und 2017 in Rheinland-Pfalz. 741 Mal regnete es kurz und heftig. Solche Starkregenereignisse umfassen laut Studie eine Dauer von einer bis neun Stunden.

Deutschlandweit hat Starkregen demnach in den vergangenen 16 Jahren für 6,7 Milliarden Euro Schäden gesorgt. Am stärksten betroffen war Thüringen: Hier fielen der Studie zufolge die meisten Starkregen pro Quadratkilometer. Rund 87 Ereignisse pro 1000 Quadratkilometer zählten DWD und GDV zwischen 2002 und 2017. Zum Vergleich: In Rheinland-Pfalz waren es knapp 43 Starkregenereignisse.

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