Studie: Pflege-Eigenanteil in Rheinland-Pfalz gestiegen

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Rollstühle stehen in einer Werkstatt für behinderte Menschen.

Bildquelle: Foto: Felix Frieler/Archiv

RLP/SAARLAND. Für ihre Pflege haben Heimbewohner in Rheinland-Pfalz zuletzt deutlich mehr aus eigener Tasche zahlen müssen.

Im Vergleich zu Anfang 2018 stieg der Eigenanteil für die Pflegeleistungen bis Mitte 2019 um 16,1 Prozent – von 601 Euro pro Monat auf 698 Euro. Das ergab eine Auswertung des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Bundesweit erhöhte sich der Wert um 16,9 Prozent auf 693 Euro. Ausgewertet wurden Daten des Verbands der Ersatzkassen (vdek) zum 1. Januar 2018 und zum 1. Juli 2019.

Hintergrund ist, dass die Pflegeversicherung – anders als die Krankenversicherung – nur einen Teil der Kosten trägt. Dazu kommen für Heimbewohner noch Kosten für Unterkunft, Verpflegung und für Investitionen in den Einrichtungen. Insgesamt ergeben sich im Bundesschnitt derzeit fast 1900 Euro Zahlungen aus eigener Tasche.

Saarland

Zahlungen aus eigener Tasche für die Pflege sind laut einer bundesweiten Studie für Heimbewohner im Saarland von Anfang 2018 bis Mitte 2019 um fast zehn Prozent gestiegen. Wie eine Auswertung des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) ergab, erhöhte sich der Eigenanteil für die Pflegeleistungen im Saarland um 9,6 Prozent von 781 Euro pro Monat im vergangenen Jahr auf nun 856 Euro.

Die bundesweite Steigerung war prozentual höher: Deutschlandweit gab es ein Plus von 16,9 Prozent auf 693 Euro. Ausgewertet wurden Daten des Verbands der Ersatzkassen (vdek) zum 1. Januar 2018 und zum 1. Juli 2019.

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