Nach Prügelattacke auf Polizisten in Bitburg: Haftbefehl erlassen

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BITBURG. Nach dem brutalen Angriff eines 24-Jährigen auf zwei Polizeibeamte in Bitburger Stadtteil Mötsch, bei dem die Polizisten zum Teil schwer verletzt wurden, wurde der Beschuldigte wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier heute der Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Trier vorgeführt.

Diese hat Haftbefehl erlassen und die Untersuchungshaft angeordnet. Der Beschuldigte wurde im Anschluss unmittelbar in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Wie die Polizei am Donnerstag weiter mitteilte, erlitt ein 36-jähriger Beamter bei dem Vorfall am Mittwoch einen komplizierten Trümmerbruch an der rechten Hand sowie mehrere Verletzungen am rechten Bein. Seine 28 Jahre alte Kollegin trug leichtere Verletzungen davon, musste aber ebenfalls im Krankenhaus behandelt werden.

Eine Anwohnerin hatte die Beamten am frühen Mittwochmorgen gerufen, weil aus der Wohnung ihres Mieters laute Musik drang. Als darin niemand auf Klingeln und Klopfen reagierte, verschafften sich die Polizisten mithilfe eines Zweitschlüssels Zutritt. Der anwesende Bewohner reagierte aggressiv und schlug nach den Beamten. Sie überwältigten schließlich den 24-Jährigen und nahmen ihn fest. Der Mann wurde in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht.

Er stand den Angaben zufolge während des Vorfalls unter Drogen. Eine Wohnungsdurchsuchung förderte verschiedene Betäubungsmittel zutage, darunter etwa 100 Tabletten Ecstasy. Außerdem wurden Kokain, Cannabis, psychogene Pilze, Amphetamin sowie eine griffbereite Wurfaxt gefunden. Gegen den Mann wurde Haftbefehl erlassen, anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

1 KOMMENTAR

  1. Das kommt davon, wenn man mit einer Kollegin, statt eines Kollegen auf Streife ist. Dann muss man sich bewußt sein, einer Gefahrensituation mehr ausgesetzt, sprich ungeschützter zu sein, als mit einem männlichen Kollegen!

    Hauptsache, die Frauenquote ist erfüllt!

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