„Made in Germany“ zieht immer noch

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In Zeiten, in denen man von „America First“ und dem schwammigen Brexit-Wünschen aus England hört, ist es mit neuerlichen Gedanken um nationale Identitäten leider nicht weit her. Dies soll aber kein Artikel über aufkommende Despoten der Welt sein, die sich ihr eigenes Land schönreden, nein. Es geht hier um einen Wirtschaftsstandpunkt Deutschland, der in den letzten Jahren trotz aller Widrigkeiten immer mehr in den Vordergrund gerückt ist. Denn „made in Germany“ als Qualitätsmerkmal zieht immer noch, besonders im europäischen Ausland, auch wenn die Politik hier manchmal ein wenig im Weg ist. Wie steht es also um den deutschen Exportmarkt?


Exportweltmeister


Wie schon in vielen der vergangenen Jahre und Jahrzehnte kann sich Deutschland auch 2019 wieder als unangefochtener Exportweltmeister feiern lassen. Allein im kürzlich abgelaufenen dritten Quartal des Landes konnten die schon immer guten Zahlen nochmals bestätigt und sogar verbessert werden. Mehr als 4% im Vergleich zum gleichen Referenzrahmen des Vorjahres betrug der Export, wobei auch der Import kräftig zugenommen hat. Inmitten den problematischen Beziehungen Deutschlands zu England und Frankreich aktuell scheint es also beim Handel keine Einschränkungen zu geben. Dabei geht das Gros der Produkte aber sowieso aus der EU raus in andere Kontinente.


China wieder ganz oben


Waren es bis 2018 noch die Vereinigen Staaten von Amerika, die als bester Handelspartner Deutschlands galten, ist es seit Weihnachten des letzten Jahres vermehrt und konstant die Volksrepublik China, die sich als enger Partner der Bundesrepublik etabliert. Das verwundert nur auf den ersten Blick, denn China verfolgt eine strenge Importmasche und installiert sich selber in ihrer Region als Exportland. Das hat zur Folge, dass viele deutsche Produkte unter chinesischem Siegel in Asien weiterverkauft werden. Genau hier kann man dann übrigens ansetzen, um selber einen Teil vom globalen Kuchen abzubekommen. Besonders die deutsche Stahlindustrie hat viele Fans in Asien.


Denn auch wenn China als Land für fragwürde Menschenrechtsgesetze und aggressives Verhandeln mit engen Verbündeten steht, so ist es wirtschaftlich mehr als nur interessant. Viele deutsche Unternehmen haben daher in den letzten Jahren Büros und Abteilungen in Peking, Shanghai und viele der anderen Millionenmetropolen im Reich der Mitte eröffnet. Man muss einfach näher vor Ort sein, um sich wirklich mit dem Thema vertraut zu machen. Deutsche Produkte haben hier einen sehr guten Ruf, zumal die deutsche Regierung immer noch versucht, einen Konsens mit China zu erreichen, ohne dabei die Politik zu sehr ins Spiel kommen zu lassen. So arbeiten die beiden Länder auch eng bei der Kooperation für neue Online Casinos zusammen.


Grundstein in Deutschland legen


Für alle, die ein Interesse daran haben, auf der Exportwelle Deutschlands mitzuschwimmen, gilt: schon früh einen Fuß in die Tür kriegen. Viele Unternehmen merken erst jetzt, dass Asien als Markt immer spannender werden, weswegen viel Geld und Arbeit in die Exportarbeit gesteckt wird. Hier Teil zu sein kann sich auf lange Sicht wirklich bezahlt machen, denn es gibt momentan keine Tendenzen, dass Deutschland als Exportland in den kommenden Jahren in irgendeiner Form nachlassen sollte. Da die Welt stets vernetzter wird, ist der globale Exportmarkt einer für die Zukunft und sollte dementsprechend auch so behandelt werden.

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